Mitnehmen und zurückholen
Nexview hat schon immer eine Kopie weggelegt, bevor es die Datenbank umbaut — nur lag die im selben Verzeichnis wie die Datenbank. Geht der Datenträger verloren, geht sie mit. Seit 0.22 machst du eine auf Knopfdruck, lädst sie herunter und spielst sie wieder ein: in der laufenden Installation, oder gleich im Einrichtungsassistenten einer frischen.
Ein verschlüsseltes ZIP — und warum es eines sein muss
Im Archiv liegen die Datenbank, die Profilbilder und die Schlüsseldatei secret.key. Die muss mit: Deine Zugänge zu Radarr, Sonarr, TMDB und dem Mailserver sind damit verschlüsselt, und ohne sie sind sie nicht mehr zu lesen.
Genau deshalb braucht das Archiv ein Passwort — und genau deshalb ist es ein gewöhnliches AES-ZIP und kein eigenes Format. Du bekommst es mit 7-Zip oder deinem Dateimanager auf. Du bist nicht darauf angewiesen, dass Nexview läuft, um an deine eigenen Daten zu kommen.
Zwischenspeicher fliegen raus. Der weit größte Teil der Datenbank sind abgelegte TMDB-Antworten und der Bibliotheksabgleich — beides holt sich Nexview von selbst zurück. Deshalb ist eine Sicherung ein paar Megabyte groß und nicht ein paar hundert.
Täglich, wöchentlich oder monatlich
Ab Werk wöchentlich. Umstellbar auf täglich, monatlich oder ganz aus. Automatische Sicherungen sind als solche gekennzeichnet, damit man sie von den selbst angelegten unterscheiden kann — eine von Hand gemachte trägt außerdem den Kommentar, den du ihr mitgibst.
Wie viele aufgehoben werden, stellst du ein; voreingestellt sind fünf. Ob eine fällig ist, rechnet Nexview aus dem Datum der vorhandenen Dateien aus und nicht aus einem gespeicherten Zeitpunkt — ein Container, der über den Termin hinweg ausgeschaltet war, holt die Sicherung so beim nächsten Start nach.
Auch auf einer frischen Installation
Eine leere Installation fragt als Erstes: neu anfangen oder aus einer Sicherung wiederherstellen? Wer umzieht oder nach einem Ausfall zurückkommt, muss nicht durch den ganzen Assistenten und danach alles von Hand nachbauen.
Vorher wird geprüft, ob die Sicherung überhaupt passt. Nexview kann seine Datenbank nur vorwärts umbauen — eine ältere Sicherung zieht es beim Start sauber hoch, eine neuere wird abgelehnt. Sie käme aus einer Fassung, deren Tabellen die laufende nicht kennt, und was sie nicht kennt, liest sie falsch oder gar nicht. Die Ablehnung nennt den Grund, statt nur „nicht verträglich“ zu sagen.
Vor dem Einspielen legt Nexview eine Sicherheitskopie des jetzigen Standes an. Und danach ist jede Anmeldung überall beendet — auch deine eigene. Das ist Absicht: Die Konten in der Sicherung sind womöglich andere als die von eben.
Was eine Sicherung nicht ist
Sie liegt im Datenverzeichnis von Nexview. Solange sie dort liegt, teilt sie das Schicksal der Datenbank — eine Sicherung, die du nicht heruntergeladen hast, schützt vor dem Verlust des Datenträgers nicht. Der Knopf „Herunterladen“ ist deshalb der eigentliche Punkt der ganzen Funktion.
Und sie sichert Nexview, nicht deine Mediathek. Filme und Serien liegen dort, wo Radarr und Sonarr sie hingelegt haben; dafür brauchst du weiterhin, was du ohnehin dafür benutzt.