Administrator, Entscheider, Benutzer
Der Administrator richtet ein und verwaltet: Dienste, Konten, Kontingente.
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Kontingente, die halten
Je Konto lässt sich festlegen, wie viele Filme und wie viele Serien darin liegen dürfen.
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Zwei Arten zu sperren
Gesperrte Qualitätsprofile gelten je Konto und je Instanz: Wer kein 2160p anfragen darf, sieht das Profil nicht in der Auswahl.
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Sobald mehr als eine Person mitmacht, wird aus einer netten Oberfläche eine Frage der Absprache: Darf jeder alles anfragen? Was, wenn jemand an einem Abend dreißig Serien einträgt? Nexview beantwortet das mit drei Rollen, Kontingenten und Freigaben, einzeln einstellbar, ab Werk vorsichtig.
Der Administrator richtet ein und verwaltet: Dienste, Konten, Kontingente. Der Entscheider darf ausschließlich Anfragen freigeben, ablehnen und abbrechen, sonst nichts. Der Benutzer stöbert und fragt an.
Diese Trennung ist der eigentliche Punkt: Wer beim Freigeben helfen soll, braucht dafür keinen Zugriff auf deine Radarr-Schlüssel. Ein Entscheider sieht die Einstellungen gar nicht erst.
Neue Konten entstehen über eine Einladung. Die eingeladene Person wählt Benutzername, Anzeigename und Passwort selbst, und Rolle, Kontingente und auf Wunsch der Zugang zum Medienserver kommen gleich mit.
Je Konto lässt sich festlegen, wie viele Filme und wie viele Serien darin liegen dürfen. Der Zeitraum gilt fürs ganze Haus, pro Tag, pro Woche oder pro Monat, einmal eingestellt für alle. Bis 0.19 stand er an jedem Konto einzeln; drei Konten mit drei verschiedenen Zeiträumen erklären aber niemandem mehr, was „3 Filme“ bedeutet. Filme und Serien zählen getrennt, weil eine Serie mit acht Staffeln etwas anderes ist als ein Film.
Unter den Feldern steht, was im laufenden Zeitraum schon verbraucht ist. Der Anfragende sieht dasselbe in Meine Anfragen, bevor er klickt, nicht erst danach als Absage.
Wird eine Anfrage storniert, wird ihr Platz im Kontingent wieder frei. Das ist keine Kleinigkeit: Sonst würde ein Fehlgriff jemanden für den Rest der Woche sperren.
Wem du vertraust, dem schaltest du die automatische Freigabe ein: Seine Anfrage geht sofort an Radarr oder Sonarr, ohne Umweg über dich. Getrennt für Filme und Serien, und getrennt für 4K, weil das noch einmal eine andere Größenordnung ist.
Bei Administratoren und Entscheidern ist das ohnehin immer an; die Schalter stehen dort grau da, statt so zu tun, als hätten sie eine Wirkung.
Und es gibt einen dritten Weg: Du kannst festlegen, dass der Entscheider den Zielordner wählt, dann trägt der Anfragende gar kein Ziel ein, sondern nur den Wunsch, und du entscheidest beim Freigeben, wohin er geht.
Gesperrte Qualitätsprofile gelten je Konto und je Instanz: Wer kein 2160p anfragen darf, sieht das Profil nicht in der Auswahl. Kein Haken heißt: alle Profile stehen offen.
Die Sperrliste ist etwas anderes. Sie betrifft einzelne Titel, gilt für alle und wirkt anders herum: Der Titel bleibt sichtbar, lässt sich aber nicht anfragen. Das ist der Unterschied zum Jugendschutz, der Titel gar nicht erst zeigt.
Warum sichtbar? Weil ein verschwundener Titel Rückfragen erzeugt („warum finde ich das nicht?“), ein gesperrter dagegen eine Antwort gibt.
Ein Assistent fragt nacheinander: Mailadresse, wozu die Person Zugang bekommt, Rolle, Kontingente, 4K und ob sie die Hausordnung sieht. Jede Einstellung prüft er beim Setzen gegen die Regeln des Hauses; was nicht geht, ist gesperrt und sagt, warum. Der Link geht an die Adresse, gilt sieben Tage und funktioniert einmal. Er steht auch gleich im Assistenten, falls du ihn lieber selbst weitergibst.
Wählst du dazu Jellyfin oder Emby, legt Nexview beim Einlösen das Konto dort an, mit dem Namen und dem Passwort, die die Person wählt, und nur mit den Bibliotheken, die du angekreuzt hast. Danach sieht Nexview nach, was das neue Konto wirklich sieht, und sperrt es, wenn das nicht passt. Bei Plex meldet sich die Person mit ihrem eigenen Konto an und bekommt die Bibliotheken freigegeben.
Und rückwärts: Wird ein Konto gelöscht, zeigt der Dialog seine Konten auf Jellyfin und Emby und seine Plex-Freigabe. Vorausgewählt ist nur, was eine Einladung angelegt hat. Ein Konto, das einen Server verwaltet, löscht Nexview nie, und scheitert ein Server, wird gar nichts gelöscht.