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Plex

Was Nexview mit deinem Medienserver macht

Nexview läuft auch ohne Medienserver — der Einrichtungsassistent fragt gar nicht danach. Verbindest du aber Plex, kommen drei Dinge dazu, die den Alltag spürbar verändern: die Anmeldung, das Wissen darüber, was schon da ist, und die Merkliste.

Erstens

Anmeldung mit dem Plex-Konto

Wer ohnehin Zugriff auf deine Bibliothek hat, meldet sich mit seinem Plex-Konto an — kein zweites Passwort, keine zweite Einladung.

Geprüft wird gegen die Kennung deines Servers. Ein fremdes Plex-Konto, das mit deinem Server nichts zu tun hat, kommt damit nicht hinein.

Die Verbindung selbst ist eine einmalige Sache: anmelden, den eigenen Server aus der Liste wählen, fertig. Nexview merkt sich dabei die erste Adresse, unter der der Server tatsächlich antwortet — die lokale steht zwar vorn, ist aus einem Container heraus aber nicht immer erreichbar. Stillschweigend die falsche zu speichern fiele erst Monate später auf.

Ein Mailserver wird dadurch entbehrlich. Ab Werk legt Nexview für jede unbekannte Plex-Anmeldung selbst ein Konto an — mit der Rolle, die du als Vorgabe gesetzt hast, und ohne automatische Freigabe. Wer Zugriff auf deine Bibliothek hat, ist damit ohne Einladung und ohne Bestätigungsmail dabei. Wer das nicht will, schaltet die Übernahme in den Einstellungen ab; dann bleibt es bei der Einladung.

Bildschirmfoto: die Plex-Einstellungen mit dem verbundenen Server
Einmal verbinden, dann steht es. Ist der Server gerade aus, funktioniert die Anmeldung trotzdem — sie läuft über Plex, nicht über deine Leitung nach Hause.
Zweitens

Es weiß, was schon da ist

Nexview liest, was in deiner Bibliothek liegt, und erkennt damit auch Titel, die nie über Radarr oder Sonarr kamen — von Hand kopiert, aus einer Sammlung von vor der arr-Zeit, wie auch immer.

Solche Titel erscheinen als in der Bibliothek und lassen sich nicht ein zweites Mal anfragen. Ohne das ist genau der Fall garantiert, der am meisten ärgert: Jemand fragt einen Film an, der längst auf der Platte liegt.

Der Abgleich läuft stündlich im Hintergrund; in den Einstellungen steht, wie viele Titel erfasst sind und wann zuletzt gelesen wurde. Ein Knopf stößt es sofort an — und meldet den Fehler im Klartext, falls es nicht klappt.

Drittens

Deine Plex-Merkliste, hier drin

Was du dir bei Plex vorgemerkt hast, erscheint unter Profil → Merkliste verwalten als dieselben Kacheln wie im Katalog — mit denselben Abzeichen, also auch bereits geladen und 4K.

Ein Filter trennt alles von noch nicht hier. Genau die zweite Liste ist der Grund, warum es die Seite gibt: Sie zeigt, was du dir vorgemerkt, aber noch nicht geholt hast.

Ein Klick öffnet den gewohnten Anfragedialog. Kontingent, Freigabe, Sperrliste und Altersgrenze gelten dort genauso wie überall sonst.

Nichts geschieht von selbst. Kein Hintergrundabgleich, der eigenmächtig anfragt — jeder Titel braucht einen Klick. Ein Administrator schaltet die Funktion überhaupt erst frei; ab Werk ist sie aus.

Bildschirmfoto: die Plex-Merkliste in Nexview, als Kachelraster mit Abzeichen für bereits geladene Titel
Dieselben Kacheln wie im Katalog. Der Filter oben trennt, was schon da ist, von dem, was noch fehlt.
Viertens

Und was du schon gesehen hast

Titel, die du auf dem Medienserver bereits geschaut hast, tragen ein Auge — und jeder sieht nur sein eigenes.

Das war lange nur für ein Konto verlässlich: für das, dessen Plex-Zugang in den Einstellungen lag. Alle anderen wurden aus dem Wiedergabeverlauf gelesen, den Plex bei rund 500 Einträgen kappt — und der nichts davon erfährt, wenn jemand einen Titel von Hand abhakt.

Heute hinterlegt jede Plex-Anmeldung den eigenen Zugang, und der Abgleich liest den vollständigen Stand aus den Bibliothekszählern. Plex hat dabei das letzte Wort, in beide Richtungen: Nimmst du den Haken dort weg, verschwindet das Auge hier. Ausgenommen sind Titel, die die Bibliothek verlassen haben — eine Datei zu löschen macht nicht ungesehen.

Ehrlich gesagt

Nur Plex, und alles freiwillig

Nexview unterstützt derzeit nur Plex. Jellyfin und Emby sind vorgesehen, aber nicht da — wer sie betreibt, kann Nexview trotzdem benutzen, eben ohne diese vier Dinge.

Und alles hier ist optional. Ohne Medienserver fehlen die Plex-Anmeldung, der Hinweis in der Bibliothek, die Merkliste und das Gesehen-Auge. Der Rest — Entdecken, Anfragen, Freigaben, Kalender, Benachrichtigungen — läuft unverändert.

Nexview nutzt TMDB als Datenquelle, stammt aber nicht von TMDB und wird von TMDB nicht unterstützt. Die Bildschirmfotos stammen aus einer Testinstallation; die darin gezeigten Konten und Anfragen sind erfunden.

Nexview steht unter der MIT-Lizenz. Radarr, Sonarr, Plex, Docker, Synology, IMDb, Rotten Tomatoes, Metacritic und JustWatch sind Marken der jeweiligen Rechteinhaber und werden hier ausschließlich beschreibend genannt. Ein Teil der Symbole auf dieser Seite beruht auf Lucide (ISC-Lizenz) — Rechte teils bei Cole Bemis 2013–2022 als Bestandteil von Feather (MIT-Lizenz), im Übrigen bei den Lucide-Mitwirkenden ab 2022.