Anmeldung mit dem Plex-Konto
Wer ohnehin Zugriff auf deine Bibliothek hat, meldet sich mit seinem Plex-Konto an — kein zweites Passwort, keine zweite Einladung.
Geprüft wird gegen die Kennung deines Servers. Ein fremdes Plex-Konto, das mit deinem Server nichts zu tun hat, kommt damit nicht hinein.
Die Verbindung selbst ist eine einmalige Sache: anmelden, den eigenen Server aus der Liste wählen, fertig. Nexview merkt sich dabei die erste Adresse, unter der der Server tatsächlich antwortet — die lokale steht zwar vorn, ist aus einem Container heraus aber nicht immer erreichbar. Stillschweigend die falsche zu speichern fiele erst Monate später auf.
Ein Mailserver wird dadurch entbehrlich. Ab Werk legt Nexview für jede unbekannte Plex-Anmeldung selbst ein Konto an — mit der Rolle, die du als Vorgabe gesetzt hast, und ohne automatische Freigabe. Wer Zugriff auf deine Bibliothek hat, ist damit ohne Einladung und ohne Bestätigungsmail dabei. Wer das nicht will, schaltet die Übernahme in den Einstellungen ab; dann bleibt es bei der Einladung.
Es weiß, was schon da ist
Nexview liest, was in deiner Bibliothek liegt, und erkennt damit auch Titel, die nie über Radarr oder Sonarr kamen — von Hand kopiert, aus einer Sammlung von vor der arr-Zeit, wie auch immer.
Solche Titel erscheinen als in der Bibliothek und lassen sich nicht ein zweites Mal anfragen. Ohne das ist genau der Fall garantiert, der am meisten ärgert: Jemand fragt einen Film an, der längst auf der Platte liegt.
Der Abgleich läuft stündlich im Hintergrund; in den Einstellungen steht, wie viele Titel erfasst sind und wann zuletzt gelesen wurde. Ein Knopf stößt es sofort an — und meldet den Fehler im Klartext, falls es nicht klappt.
Deine Plex-Merkliste, hier drin
Was du dir bei Plex vorgemerkt hast, erscheint unter Profil → Merkliste verwalten als dieselben Kacheln wie im Katalog — mit denselben Abzeichen, also auch bereits geladen und 4K.
Ein Filter trennt alles von noch nicht hier. Genau die zweite Liste ist der Grund, warum es die Seite gibt: Sie zeigt, was du dir vorgemerkt, aber noch nicht geholt hast.
Ein Klick öffnet den gewohnten Anfragedialog. Kontingent, Freigabe, Sperrliste und Altersgrenze gelten dort genauso wie überall sonst.
Nichts geschieht von selbst. Kein Hintergrundabgleich, der eigenmächtig anfragt — jeder Titel braucht einen Klick. Ein Administrator schaltet die Funktion überhaupt erst frei; ab Werk ist sie aus.
Und was du schon gesehen hast
Titel, die du auf dem Medienserver bereits geschaut hast, tragen ein Auge — und jeder sieht nur sein eigenes.
Das war lange nur für ein Konto verlässlich: für das, dessen Plex-Zugang in den Einstellungen lag. Alle anderen wurden aus dem Wiedergabeverlauf gelesen, den Plex bei rund 500 Einträgen kappt — und der nichts davon erfährt, wenn jemand einen Titel von Hand abhakt.
Heute hinterlegt jede Plex-Anmeldung den eigenen Zugang, und der Abgleich liest den vollständigen Stand aus den Bibliothekszählern. Plex hat dabei das letzte Wort, in beide Richtungen: Nimmst du den Haken dort weg, verschwindet das Auge hier. Ausgenommen sind Titel, die die Bibliothek verlassen haben — eine Datei zu löschen macht nicht ungesehen.
Nur Plex, und alles freiwillig
Nexview unterstützt derzeit nur Plex. Jellyfin und Emby sind vorgesehen, aber nicht da — wer sie betreibt, kann Nexview trotzdem benutzen, eben ohne diese vier Dinge.
Und alles hier ist optional. Ohne Medienserver fehlen die Plex-Anmeldung, der Hinweis in der Bibliothek, die Merkliste und das Gesehen-Auge. Der Rest — Entdecken, Anfragen, Freigaben, Kalender, Benachrichtigungen — läuft unverändert.