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Medienserver

Anmeldung mit dem Medienserver-Konto

Wer ohnehin Zugriff auf deine Bibliothek hat, meldet sich mit seinem Plex-Konto an, kein zweites Passwort, keine zweite Einladung.

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Bildschirmfoto: Anmeldung mit dem Medienserver-Konto
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Deine Plex-Merkliste, hier drin

Was du dir bei Plex vorgemerkt hast, erscheint unter Profil → Merkliste verwalten als dieselben Kacheln wie im Katalog, mit denselben Abzeichen, also auch bereits geladen und 4K.

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Was Nexview mit deinem Medienserver macht

Nexview läuft auch ohne Medienserver, der Einrichtungsassistent fragt gar nicht danach. Verbindest du aber einen, Plex, Jellyfin oder Emby, gern auch mehrere gleichzeitig, kommen drei Dinge dazu, die den Alltag spürbar verändern: die Anmeldung, das Wissen darüber, was schon da ist, und (bei Plex) die Merkliste.

Alle drei

Plex, Jellyfin und Emby: gleichzeitig

Nicht „einer davon“, sondern alle nebeneinander. Das ist keine Spielerei, sondern die Antwort auf zwei Situationen, die in echten Haushalten dauernd vorkommen.

Der Umzug dauert Monate. Wer von Plex zu Jellyfin wechselt, schaltet nicht an einem Abend um: Erst zieht einer um, dann die Kinder, dann irgendwann der Fernseher im Wohnzimmer. In dieser Zeit laufen beide, und Nexview zwingt niemanden, sich vorher zu entscheiden.

Und Geschmäcker sind verschieden. Der eine mag die Plex-App auf dem Fernseher, die andere will nichts, was nach Hause telefoniert, und Emby läuft auf dem alten Tablet am besten. Jede Person meldet sich mit dem Konto an, das sie ohnehin hat.

Der Bibliotheks-Abgleich zählt sie zusammen. „Liegt schon in der Bibliothek“ stimmt, sobald irgendeiner der verbundenen Server den Titel führt. Genau darum geht es bei diesem Abgleich: zu verhindern, dass jemand zum zweiten Mal herunterlädt, was längst da ist, und das darf nicht davon abhängen, über welchen Server er guckt.

Die Unterschiede

Was bei welchem anders ist

Plex meldet sich über plex.tv an, dein Plex-Passwort erreicht Nexview nie. Als einziger der drei hat Plex eine Merkliste, und die erscheint in Nexview als eigener Bereich.

Jellyfin und Emby kennen kein Vermittler-Verfahren: Hier gibst du Adresse, Benutzername und Passwort des Servers ein. Eine Merkliste haben beide nicht, Nexview bietet den Bereich deshalb gar nicht erst an, statt einen Haken anzuzeigen, der nichts tun kann.

Und eine Eigenheit, die Arbeit gekostet hat: Emby beantwortet die Frage „wer bin ich“ nicht. Was Plex und Jellyfin jederzeit sagen, gibt es dort schlicht nicht, gemessen an Fassung 4.9.5.0 antwortet die Adresse mit einem Serverfehler. Nexview merkt sich die Kontonummer deshalb schon bei der Anmeldung; ohne sie ließe sich weder die Bibliothek lesen noch ein Konto verknüpfen.

Erstens

Anmeldung mit dem Medienserver-Konto

Wer ohnehin Zugriff auf deine Bibliothek hat, meldet sich mit seinem Plex-Konto an, kein zweites Passwort, keine zweite Einladung.

Geprüft wird gegen die Kennung deines Servers. Ein fremdes Plex-Konto, das mit deinem Server nichts zu tun hat, kommt damit nicht hinein.

Die Verbindung selbst ist eine einmalige Sache: anmelden, den eigenen Server aus der Liste wählen, fertig. Nexview merkt sich dabei die erste Adresse, unter der der Server tatsächlich antwortet, die lokale steht zwar vorn, ist aus einem Container heraus aber nicht immer erreichbar. Stillschweigend die falsche zu speichern fiele erst Monate später auf.

Ein Mailserver wird dadurch entbehrlich. Ab Werk legt Nexview für jede unbekannte Plex-Anmeldung selbst ein Konto an, mit der Rolle, die du als Vorgabe gesetzt hast, und ohne automatische Freigabe. Wer Zugriff auf deine Bibliothek hat, ist damit ohne Einladung und ohne Bestätigungsmail dabei. Wer das nicht will, schaltet die Übernahme in den Einstellungen ab; dann bleibt es bei der Einladung.

Und wer schon Leute auf dem Server hat, holt sie in einem Zug herüber. Nexview fragt Plex, Jellyfin oder Emby nach seinen Konten und zeigt sie als Liste. Du hakst an, wen du übernehmen willst, und entscheidest je Zeile: neues Konto, oder verknüpfen mit einem, das es schon gibt. Vorausgewählt ist nichts. Danach melden sich die Betreffenden mit ihrem gewohnten Zugang an, ohne Passwort und ohne Mailadresse. Für Jellyfin und Emby ist das der einzige brauchbare Weg: Über eine Anmeldung allein entsteht dort kein Konto, weil beide zu einem Konto keine Mailadresse kennen.

Es gibt noch einen dritten Weg hinein: einen Anmeldedienst, den du ohnehin betreibst, Authentik, Keycloak, Pocket ID oder Google. Alle drei Wege stehen nebeneinander und keiner ersetzt einen anderen; ausführlich steht das auf der Seite Anmeldung.

Bildschirmfoto: die Medienserver-Einstellungen mit dem verbundenen Server
Einmal verbinden, dann steht es. Ist der Server gerade aus, funktioniert die Anmeldung trotzdem, sie läuft über Plex, nicht über deine Leitung nach Hause.
Zweitens

Es weiß, was schon da ist

Nexview liest, was in deiner Bibliothek liegt, und erkennt damit auch Titel, die nie über Radarr oder Sonarr kamen, von Hand kopiert, aus einer Sammlung von vor der arr-Zeit, wie auch immer.

Solche Titel erscheinen als in der Bibliothek und lassen sich nicht ein zweites Mal anfragen. Ohne das ist genau der Fall garantiert, der am meisten ärgert: Jemand fragt einen Film an, der längst auf der Platte liegt.

Der Abgleich läuft stündlich im Hintergrund; in den Einstellungen steht, wie viele Titel erfasst sind und wann zuletzt gelesen wurde. Ein Knopf stößt es sofort an, und meldet den Fehler im Klartext, falls es nicht klappt.

Drittens

Deine Plex-Merkliste, hier drin

Was du dir bei Plex vorgemerkt hast, erscheint unter Profil → Merkliste verwalten als dieselben Kacheln wie im Katalog, mit denselben Abzeichen, also auch bereits geladen und 4K.

Ein Filter trennt alles von noch nicht hier. Genau die zweite Liste ist der Grund, warum es die Seite gibt: Sie zeigt, was du dir vorgemerkt, aber noch nicht geholt hast.

Ein Klick öffnet den gewohnten Anfragedialog. Kontingent, Freigabe, Sperrliste und Altersgrenze gelten dort genauso wie überall sonst.

Nichts geschieht von selbst. Kein Hintergrundabgleich, der eigenmächtig anfragt, jeder Titel braucht einen Klick. Ein Administrator schaltet die Funktion überhaupt erst frei; ab Werk ist sie aus.

Bildschirmfoto: die Plex-Merkliste in Nexview, als Kachelraster mit Abzeichen für bereits geladene Titel
Dieselben Kacheln wie im Katalog. Der Filter oben trennt, was schon da ist, von dem, was noch fehlt.
Viertens

Und was du schon gesehen hast

Titel, die du auf dem Medienserver bereits geschaut hast, tragen ein Auge, und jeder sieht nur sein eigenes.

Das war lange nur für ein Konto verlässlich: für das, dessen Plex-Zugang in den Einstellungen lag. Alle anderen wurden aus dem Wiedergabeverlauf gelesen, den Plex bei rund 500 Einträgen kappt, und der nichts davon erfährt, wenn jemand einen Titel von Hand abhakt.

Heute hinterlegt jede Plex-Anmeldung den eigenen Zugang, und der Abgleich liest den vollständigen Stand aus den Bibliothekszählern. Plex hat dabei das letzte Wort, in beide Richtungen: Nimmst du den Haken dort weg, verschwindet das Auge hier. Ausgenommen sind Titel, die die Bibliothek verlassen haben, eine Datei zu löschen macht nicht ungesehen.

Ehrlich gesagt

Alles hier ist freiwillig

Und alles hier ist optional. Ohne Medienserver fehlen die Anmeldung mit dem Medienserver-Konto, der Hinweis in der Bibliothek, die Merkliste und das Gesehen-Auge. Der Rest, Entdecken, Anfragen, Freigaben, Kalender, Benachrichtigungen, läuft unverändert.