Ein Container, drei Schritte
Oberfläche und API kommen aus demselben Abbild. Compose-Ausschnitt übernehmen, starten, einrichten.
services:
nexview:
image: ghcr.io/derkezorm/nexview:latest
container_name: nexview
restart: unless-stopped
ports:
- "5173:8000"
volumes:
- ./data:/data
environment:
PUID: 1000
PGID: 1000
TZ: Europe/Berlin
Ohne TMDB-Schlüssel startet Nexview mit Beispieldaten, du kannst es also erst ansehen und dann entscheiden. Datenbank, Schlüssel und Profilbilder liegen im Ordner ./data neben der Compose-Datei. Wer mit network_mode: host arbeitet, hat keine Portzuordnung, dann legt NEXVIEW_PORT fest, worauf Nexview lauscht; sonst bleibt es bei 8000.
Hinter einem Reverse Proxy: Nexview bremst die Anmeldung nach mehreren Fehlversuchen und sperrt sie danach für eine Viertelstunde, sie geht von selbst wieder auf. Gezählt wird immer nach Konto, dafür ist nichts einzustellen. Wer zusätzlich nach Adresse zählen will, setzt NEXVIEW_CLIENT_IP auf proxy (oder proxy:2 bei zweien, etwa Cloudflare und dahinter ein eigener) und sorgt dafür, dass der Proxy X-Forwarded-For weiterreicht, Nginx Proxy Manager, Caddy und Traefik tun das von selbst. Ohne Proxy heißt der Wert direct. Im Zweifel leer lassen: Steht dort direct, obwohl ein Proxy davorsteht, sehen alle Anfragen aus wie dieselbe Adresse, dann sperrt ein einziger Vertipper den ganzen Haushalt aus.
Im Unterpfad hinter dem Reverse Proxy: Nexview kann unter deinedomain.de/nexview laufen statt auf einer eigenen Subdomain. Eine Zeile in der Compose-Datei genügt, NEXVIEW_URL_BASE=/nexview, dann den Container neu starten. Beide üblichen Proxy-Einstellungen funktionieren, durchreichen wie abschneiden; fertige Beispiele für nginx, Caddy, Traefik und Nginx Proxy Manager stehen in der README. Wichtig: Die öffentliche Adresse in den Einstellungen muss den Unterpfad enthalten, Nexview schlägt sie richtig vor und warnt, wenn er fehlt; ohne ihn führen verschickte Links ins Leere.
NEXVIEW_URL_BASE: /nexview
Proxy-Beispiel: nginx
location /nexview {
proxy_pass http://127.0.0.1:5173;
proxy_set_header Host $host;
}
Proxy-Beispiel: Caddy
handle /nexview* {
reverse_proxy 127.0.0.1:5173
}
Proxy-Beispiel: Traefik
- traefik.http.routers.nexview.rule=PathPrefix(`/nexview`)
- traefik.http.services.nexview.loadbalancer.server.port=8000
Proxy-Beispiel: Nginx Proxy Manager
Am Proxy-Host eine Custom Location /nexview anlegen und an Rechner und Port von Nexview weiterleiten. Mehr braucht es nicht, keine Advanced-Einstellungen.
-
1
Container starten
Compose-Ausschnitt übernehmen,
docker compose up -d, Oberfläche auf Port 5173 öffnen. - 2 Assistent durchlaufen TMDB-, Radarr- und Sonarr-Schlüssel eintragen, Qualitätsprofile und Zielordner wählen.
- 3 Leute dazuholen Per Einladung mit bestätigter E-Mail-Adresse, oder, wenn ein Plex-Server verbunden ist, gleich mit dem Plex-Konto. Rolle, Freigaben, Kontingente und Altersgrenze legst du dabei fest, auch vorab für alle, die sich selbst anmelden. Familie & Freundeskreis
Drei Schritte danach
Der Container läuft, jetzt gehören ein Konto und die Dienste dazu.
Erste Einrichtung
Der Assistent Schritt für Schritt: Konto, öffentliche Adresse, Mailserver und der TMDB-Schlüssel, mit dem, was sich überspringen lässt und was besser nicht.
Dienste verbinden
Radarr, Sonarr, Plex und die Benachrichtigungsdienste verbinden, samt der drei Dinge, die dabei erfahrungsgemäß klemmen.
Umzug von Seerr
Der dritte Weg im Assistenten: Nexview liest deine laufende Seerr-Installation aus und übernimmt Dienste, Konten, Bilder und Sperrliste, in einem Zug.
Auf Unraid und TrueNAS aus dem Katalog
Wer eines von beiden betreibt, braucht keine docker-compose.yml anzufassen. Nexview steht in beiden App-Katalogen, suchen, installieren, fertig. Den Rest erledigt der Einrichtungsassistent wie überall sonst.
Auf Unraid findest du es in den Community Applications. Auf TrueNAS liegt es im Community-Katalog der Apps.
Updates kommen von selbst. Die Unraid-Vorlage folgt der jeweils veröffentlichten Fassung; bei TrueNAS zieht die hauseigene Automatik jede neue Fassung nach. Du musst nichts nachtragen, wenn hier eine Version erscheint.
Andere Wege
Derzeit gibt es Nexview als Docker-Abbild. Kommt ein weiterer Installationsweg dazu, steht er an dieser Stelle. Was du dir wünschst, gehört auf die Wunschliste.