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Jugendschutz

Ein Konto, das die Kinder benutzen dürfen

Die meisten Anfrage-Werkzeuge kennen nur zwei Zustände: darf anfragen oder darf nicht. Für eine Familie ist das zu grob. Nexview kann einem Konto eine Altersgrenze geben — und was darüber liegt, taucht dann gar nicht erst auf.

Die Grenze

Eine Zahl, und der Katalog ändert sich

Beim Konto setzt du Altersbeschränkt und trägst ein Alter ein. Ab da zeigt Nexview diesem Konto nur noch, was höchstens ab diesem Alter freigegeben ist — im Katalog, in der Suche, in den Empfehlungen, im Kalender und auf jeder Detailseite.

Es ist kein Filter, den man wegklicken kann, und keine Warnung vor dem Öffnen. Die Titel sind für dieses Konto schlicht nicht vorhanden. Auch ein selbst gebauter Aufruf an der Oberfläche vorbei bekommt sie nicht zu sehen — die Prüfung sitzt im Server, nicht im Browser.

Maßgebliches Land legt fest, wessen Einstufung gilt — in Deutschland also die FSK. Fehlt für einen Titel die Einstufung des gewählten Landes, greift die strengste aller vorhandenen.

Bildschirmfoto: die Alterseinstellung eines Kontos mit Altersgrenze, maßgeblichem Land und dem Schalter für Titel ohne Altersfreigabe
Drei Angaben genügen. Alter, maßgebliches Land — und die Entscheidung, was mit Titeln geschieht, die gar keine Einstufung haben.
Der Zweifelsfall

Was ist mit Titeln ohne Einstufung?

Ein großer Teil des Katalogs hat gar keine Altersfreigabe: rund ein Drittel der Filme und gut vier Zehntel der Serien. Was damit passiert, musst du entscheiden — und beide Antworten haben einen Preis.

Verbergen ist die Empfehlung: Dann ist sicher, dass nichts Unpassendes durchrutscht. Der Preis ist ein spürbar leereres „Entdecken“, weil neue Titel meist noch keine Einstufung tragen.

Zeigen hält den Katalog lebendig, lässt aber Titel durch, über deren Inhalt nichts bekannt ist. Nexview sagt dir das an dieser Stelle deutlich, statt die Entscheidung hinter einem Schalter zu verstecken.

Bildschirmfoto: der Katalog aus Sicht eines altersbeschränkten Kontos — nur Titel bis zur eingestellten Freigabe
Derselbe Katalog, anderes Konto. Was über der Grenze liegt, ist hier nicht ausgegraut oder gesperrt, sondern nicht da.
Was es nicht kann

Die Grenze der Grenze

Das muss man deutlich sagen: Die Altersgrenze wirkt nur in Nexview. Wer denselben Medienserver direkt über Plex öffnet, sieht dort alles, was darauf liegt — Nexview hat auf fremde Oberflächen keinen Einfluss.

Auch der Ordner auf der Festplatte bleibt, was er ist. Was Nexview verhindert, ist das Entdecken und Anfragen unpassender Titel — nicht der Zugriff auf eine Bibliothek, die ohnehin offensteht.

Für den üblichen Fall reicht das: Das Kind benutzt Nexview zum Suchen und Anfragen, und der Medienserver hat seine eigenen Kontobeschränkungen. Wer beides kombiniert, hat eine brauchbare Absicherung. Wer nur auf Nexview setzt, nicht.

Nexview nutzt TMDB als Datenquelle, stammt aber nicht von TMDB und wird von TMDB nicht unterstützt. Die Bildschirmfotos stammen aus einer Testinstallation; die darin gezeigten Konten und Anfragen sind erfunden.

Nexview steht unter der MIT-Lizenz. Radarr, Sonarr, Plex, Docker, Synology, IMDb, Rotten Tomatoes, Metacritic und JustWatch sind Marken der jeweiligen Rechteinhaber und werden hier ausschließlich beschreibend genannt. Ein Teil der Symbole auf dieser Seite beruht auf Lucide (ISC-Lizenz) — Rechte teils bei Cole Bemis 2013–2022 als Bestandteil von Feather (MIT-Lizenz), im Übrigen bei den Lucide-Mitwirkenden ab 2022.