Anfangen · Kapitel 5
Konten und Rollen.
Jede Person im Haus hat ein eigenes Konto. Das ist die Grundlage für alles Weitere: Freigaben, Kontingente und der Stand auf jedem Plakat hängen daran. Dieses Kapitel zeigt die drei Rollen und die Wege, wie Leute ins Haus kommen, und was du an einem Konto einstellen kannst.
Die drei Rollen
| Rolle | Darf |
|---|---|
| Administrator | Alles, auch die Einstellungen. Ein Administrator hat kein Kontingent. |
| Entscheider | Anfragen freigeben, ablehnen und abbrechen. Sonst nichts. Ein Entscheider sieht die Einstellungen nicht und kommt nie an deine Schlüssel für nexcrate, Radarr oder Sonarr. |
| Benutzer | Stöbern und anfragen. Ob eine Anfrage sofort durchgeht, hängt an den Rechten des Kontos. |
Die Trennung ist der eigentliche Punkt. Wer beim Freigeben helfen soll, braucht dafür keinen Zugriff auf deine Dienste. Dazu kommen Kinderkonten, die immer an ein Erwachsenenkonto hängen. Sie haben ein eigenes Kapitel: Kinderkonten.
Genau ein Konto gehört der Installation, nämlich das aus dem Assistenten. Es trägt das Abzeichen „Betreiber“. Wie du es weitergibst, steht im Kapitel Erster Start.
Jemanden einladen
Neue Konten entstehen meist über eine Einladung. Du öffnest „Einstellungen › Benutzer“ und wählst „Nutzer einladen“. Das setzt voraus, dass die öffentliche Adresse und ein Mailserver eingerichtet sind, sonst sagt Nexview, dass Einladungen noch nicht möglich sind. Ein Assistent fragt nacheinander:
- Person
„Wen lädst du ein?“ Du trägst die E-Mail-Adresse ein und wählst die Rolle. Kinderkonten entstehen nicht über eine Einladung.
- Zugang
„Wozu bekommt die Person Zugang?“ Nexview gehört immer dazu, die Medienserver sind freiwillig, einer oder mehrere. Bei Plex meldet sich die Person mit ihrem eigenen Konto an, und Nexview gibt ihr die Bibliotheken frei. Bei Jellyfin und Emby legt Nexview das Konto beim Einlösen an, mit dem Namen und dem Passwort, die die Person wählt, und nur mit den Bibliotheken, die du angekreuzt hast.
- Rechte
„Was darf die Person?“ Vorbelegt ist alles mit den Vorgaben des Hauses: Kontingent für Filme, Serien und Speicher („Standard“, „Eigene“ oder „Unbegrenzt“), „Filme sofort freigeben“, „Serien sofort freigeben“ und die 4K-Rechte. Gesperrte Haken sagen, warum sie gesperrt sind.
- Onboarding
Auf Wunsch zeigt der Link die Hausordnung. Akzeptieren ist keine Pflicht, wer ablehnt, kann trotzdem anfragen. Du siehst die Entscheidung in der Benutzerverwaltung.
- Prüfen
„Alles richtig?“ fasst zusammen, was rausgeht. Mit „Einladung senden“ geht der Link an die Adresse. Er gilt sieben Tage und funktioniert einmal. Ging die Mail nicht raus, steht der Link gleich im Assistenten, und du gibst ihn selbst weiter, etwa per Messenger.
Die Person öffnet den Link und durchläuft vier Schritte: „Willkommen“, „Name und Passwort“, die Hausordnung, falls du sie freigeschaltet hast, und „Fertig“. Benutzername, Anzeigename und Passwort wählt sie selbst. Nicht einmal du erfährst das Passwort.
Gut zu wissenEine Einladung kann nie mehr vergeben, als das Haus hergibt. Ob ein Haken frei ist, entscheidet dieselbe Stelle, die beim Einlösen noch einmal prüft. Was bis dahin nicht mehr geht, entfällt, und du bekommst Bescheid.
Andere Wege ins Haus
- Mit dem Konto des Medienservers. Bei Plex legt Nexview ab Werk für jede unbekannte Anmeldung ein Konto an. Wer schon Konten auf dem Server hat, holt sie mit „Konten aus Plex übernehmen“ (oder Jellyfin, Emby) in einem Zug herüber. Das beschreibt das Kapitel Medienserver verbinden.
- Mit einem Anmeldedienst. authentik, Keycloak, Microsoft Entra ID und andere, siehe Anmeldung und OIDC.
- Kinderkonten legt ein Erwachsener im eigenen Profil unter „Kinder“ an. Dazu braucht sein Konto das Recht „Darf Kinderkonten anlegen“.
Ein Konto bearbeiten
In „Einstellungen › Benutzer“ stehen alle Konten nach Rollen gruppiert, darunter eine Gruppe „Kinderkonten“. Unter jedem Namen steht in einer Zeile, was für das Konto gilt: Rolle, ob Anfragen sofort durchgehen, und das Kontingent. „Bearbeiten“ öffnet die Einstellungen:
- Rolle und „Aktiv“ oder „Deaktiviert“. Ein deaktiviertes Konto kommt nicht mehr hinein.
- Freigabe. „Filme automatisch freigeben“ und „Serien automatisch freigeben“, getrennt. Bei Administratoren und Entscheidern ist das ohnehin immer an. Mehr im Kapitel Freigaben.
- Kontingente für Filme, Serien und Speicher, mit „Kontingent zurücksetzen“ und „Speicher zurücksetzen“. Mehr im Kapitel Kontingente und Speicher.
- Gesperrte Qualitätsprofile je Instanz, wenn über Radarr und Sonarr beschafft wird. Wer kein 2160p anfragen darf, sieht das Profil nicht in der Auswahl.
- Rechte je Fassung und, mit Radarr und Sonarr, für 4K: „Darf 4K-Filme anfragen“, „Darf 4K-Serien anfragen“, „4K ohne Freigabe“.
- „Passwort zurücksetzen“ setzt ein neues Passwort für das Konto. Bei Konten, die nur über den Medienserver hereinkommen, steht „kein Passwort“. Wird dort die Verbindung getrennt, ist der Zugang zu, bis du ein Passwort setzt.
Eine Anmeldung mit Passwort verlangt eine bestätigte Adresse. Bei Konten, die per Einladung entstehen, ist sie es. Fehlt die Bestätigung, bietet die Anmeldeseite „Bestätigungsmail erneut senden“ und „Adresse korrigieren“ an, damit ein Tippfehler nicht endgültig aussperrt.
Ein Konto löschen
Beim Löschen zeigt der Dialog, was das Konto belegt. Ein Häkchen heißt: Der Titel geht in den Hausbestand, die Datei bleibt. Ohne Häkchen wird sie über nexcrate oder Radarr und Sonarr gelöscht und landet dort, wenn eingerichtet, im Papierkorb. Angefangene Bestellungen laufen auf Wunsch weiter und fallen dann ans Haus, oder sie werden storniert.
Darunter steht „Zugang auf den Medienservern“. Vorausgewählt ist nur, was eine Nexview-Einladung angelegt hat, das Konto auf Jellyfin und Emby oder die Plex-Freigabe. Klappt das auf einem Server nicht, bleibt das Konto samt Bestand stehen, und es wird gar nichts gelöscht. Ein Konto, das einen Server verwaltet, löscht Nexview nie.
Als Nächstes geht es um die Frage, wer was entscheiden darf: Freigaben.