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NEXVIEW

Anfangen · Kapitel 2

Medienserver verbinden.

Nexview läuft auch ohne Medienserver, und der Einrichtungsassistent fragt nicht danach. Verbindest du aber Plex, Jellyfin oder Emby, weiß Nexview, was schon in deiner Bibliothek liegt, und deine Leute melden sich mit dem Konto an, das sie ohnehin haben. Dieses Kapitel zeigt, wie du verbindest und was Nexview danach daraus liest.

Was dazukommt

  • Anmeldung mit dem Konto des Servers. Kein zweites Passwort und, bei Plex, nicht einmal eine Einladung.
  • Der Abgleich der Bibliothek. Titel, die schon da sind, erscheinen als „In der Bibliothek“, auch wenn sie nie über nexcrate, Radarr oder Sonarr kamen, und lassen sich nicht ein zweites Mal anfragen.
  • Die Plex-Merkliste, mitten im Katalog. Sie gibt es nur bei Plex.
  • Gesehen. Titel, die du schon geschaut hast, tragen ein Auge. Jeder sieht nur sein eigenes.
  • Wer gerade schaut. Über alle verbundenen Server hinweg, mit Gerät und mit dem Hinweis, ob der Server das Bild umrechnet.

Du darfst mehrere Server gleichzeitig verbinden, etwa Plex und Jellyfin während eines Umzugs. „In der Bibliothek“ stimmt, sobald irgendeiner von ihnen den Titel führt.

Einen Server verbinden

Die Verbindung liegt unter „Einstellungen › Dienste › Medienserver“. Dort stehen die drei Anbieter als Kacheln mit ihrem Stand: „Verbunden“, „Nicht verbunden“, „Zugang abgelehnt“ oder „Nicht erreichbar“.

Einstellungen › Dienste › Medienserver
Einstellungen › Dienste › Medienserver mit den Kacheln für Plex, Jellyfin und Emby. Plex ist verbunden, Jellyfin und Emby sind nicht verbunden.
Drei Kacheln, je eine pro Anbieter. Plex ist verbunden.
  1. Plex

    Wähle „Mit Plex verbinden“. Nexview öffnet ein Fenster bei plex.tv und wartet auf deine Bestätigung. Hat sich kein Fenster geöffnet, nennt die Seite einen Code und bietet „Plex-Anmeldung öffnen“ an, damit du es von Hand tust. Danach wählst du den Server, den Nexview benutzen soll. Angeboten werden nur Server, die dir gehören, denn geteilte Bibliotheken lassen sich nicht verwalten. Dein Plex-Passwort erreicht Nexview nie.

  2. Jellyfin und Emby

    Beide kennen kein Vermittler-Verfahren. Du trägst die „Adresse des Servers“ ein, den Benutzernamen eines Kontos mit Administratorrechten und dessen Passwort. Das Passwort wird nicht gespeichert, es holt einmalig ein Token, und nur das behält Nexview. Nur mit einem Administrator kann Nexview die Benutzer des Servers lesen.

  3. Warten

    Beim Verbinden liest Nexview gleich die ganze Bibliothek ein. Bei großen Sammlungen kann das ein paar Minuten dauern. Lade die Seite in dieser Zeit nicht neu.

Nexview merkt sich die erste Adresse, unter der der Server tatsächlich antwortet. Bei Plex steht die lokale Adresse zwar vorn, ist aus einem Container heraus aber nicht immer erreichbar. Antwortet keine, speichert Nexview trotzdem und weist darauf hin. Bei Plex läuft die Anmeldung dann weiter über plex.tv, nur der Abgleich der Bibliothek braucht eine erreichbare Adresse.

Gut zu wissenLäuft Nexview in einem Container, ist localhost der Container selbst und nicht dein Rechner. Trag bei Jellyfin und Emby die Adresse ein, unter der der Server im Netz erreichbar ist, oder seinen Dienstnamen, wenn beide im selben Docker-Netz liegen.

Anmelden mit dem Konto des Servers

Wer das Konto eines verbundenen Servers hat, kann es auf der Anmeldeseite wählen. Bei Plex wird gegen die Kennung deines Servers geprüft, ein fremdes Plex-Konto kommt also nicht hinein. Wer schon ein Nexview-Konto hat, verknüpft den Server im Profil unter „Medienserver“, wie das Kapitel Konten und Rollen es zeigt.

Neue Konten bei Plex

Ab Werk steht „Neue Konten automatisch anlegen“ an. Wer Zugriff auf deine Plex-Bibliothek hat, bekommt beim ersten Anmelden selbst ein Konto, ohne Einladung und ohne Bestätigungsmail. Die Rolle ist die Vorgabe unter „Vorgaben für neue Konten“, wählbar sind „Benutzer“ oder „Entscheider“, nie Administrator. Eine automatische Freigabe bekommen die neuen Konten nicht. Neue Konten erben die Grenzen des Hauses. Wer die Übernahme ausschaltet, lässt nur noch Eingeladene und schon verknüpfte Konten herein.

Jellyfin und Emby

Über diese beiden entsteht beim Anmelden kein neues Konto. Beide nennen zu einem Konto keine Mailadresse, und ohne sie könnte Nexview nicht erkennen, ob jemand längst eines hat. Der Weg für diese Leute ist die Übernahme: Mit „Konten aus Jellyfin übernehmen“ (oder Emby, oder Plex) fragt Nexview den Server nach seinen Konten und zeigt sie in einer Liste. Je Zeile entscheidest du, ob daraus ein neues Konto wird oder ob es sich mit einem vorhandenen verknüpft. Neu angelegte Konten sind gewöhnliche Benutzer, brauchen für Anfragen eine Freigabe, haben kein Passwort und keine Mailadresse und melden sich über den Server an. Für ihre Grenzen wählst du unter „Für neu angelegte Konten“ je „Hausvorgabe“, „unbegrenzt“ oder „feste Zahl“.

Gesperrte Konten

Löschst du ein Konto, kommt seine Kennung auf eine Liste („Gesperrte Konten“). So legt sich dieselbe Person bei der nächsten Anmeldung nicht gleich wieder selbst ein Konto an. Mit „Sperre aufheben“ oder beim Übernehmen nimmst du sie wieder heraus.

Der Abgleich der Bibliothek

Nexview liest, was in deinen Bibliotheken liegt, und erkennt damit auch Titel, die von Hand kopiert wurden oder aus einer Sammlung stammen, die älter ist als jede Automatik. Der Abgleich läuft stündlich im Hintergrund. In den Einstellungen steht unter „Bibliotheks-Abgleich“, wann zuletzt abgeglichen wurde, und „Jetzt abgleichen“ stößt ihn sofort an. Scheitert er, nennt Nexview den Grund im Klartext.

Die Plex-Merkliste

Was du bei Plex auf deine Merkliste gesetzt hast, erscheint in Nexview als dieselben Kacheln wie im Katalog, mit denselben Abzeichen. Ein Filter trennt „Alle“ von „Noch nicht da“, und genau die zweite Liste ist der Grund, warum es die Seite gibt: Sie zeigt, was du dir vorgemerkt, aber noch nicht geholt hast. Ein Klick öffnet den gewohnten Anfragedialog, und Kontingent, Freigabe, Sperrliste und Altersgrenze gelten dort wie überall.

  1. Freischalten

    Ein Administrator schaltet die Funktion unter „Einstellungen › Merklisten“ mit „Merkliste freischalten“ ein. Ab Werk ist sie aus, und der Reiter erscheint nur, wenn ein Medienserver verbunden ist.

  2. Ansehen

    Jede Person findet ihre Merkliste unter „Profil › Merkliste verwalten“. Dafür braucht Nexview den persönlichen Plex-Zugang. Wurde das Konto verknüpft, bevor es die Funktion gab, bietet die Seite „Mit Plex anmelden“ an, einmal genügt.

Plex-Merkliste
Die Plex-Merkliste in Nexview als Raster aus Filmkacheln, darüber die Filter „All“ und „Not here yet“, auf den meisten Kacheln das Abzeichen „Already downloaded“.
Dieselben Kacheln wie im Katalog. Der Filter oben trennt, was schon da ist, von dem, was noch fehlt.

Nichts geschieht von selbst. Es gibt keinen Hintergrundabgleich, der eigenmächtig anfragt, jeder Titel braucht einen Klick. Titel, die sich keiner TMDB-Nummer zuordnen lassen, fehlen in der Liste. Das liegt an den Angaben in Plex, und die Seite zählt sie.

Gesehen und Läuft gerade

Titel, die du auf dem Medienserver schon geschaut hast, tragen in Nexview ein Auge, und jeder sieht nur sein eigenes. Bei Plex hat der Server das letzte Wort: Nimmst du dort den Haken weg, verschwindet das Auge auch hier. Ein Administrator sieht unter „Statistik & Analyse › Wiedergabe“, wer was geschaut hat.

Die Karte „Läuft gerade“ auf dem „Admin-Dashboard“ zeigt, wer jetzt auf welchem Gerät schaut, ob pausiert wird und ob der Server das Bild umrechnet. Das ist der Teil, der Rechenzeit kostet.

Wenn der Zugang abläuft oder der Server fehlt

Lehnt ein Server den gespeicherten Zugang ab, steht die Kachel auf „Zugang abgelehnt“. Abgleich, Kontenübernahme und die Anzeige laufender Wiedergaben gehen dann erst wieder nach einer neuen Anmeldung. „Neu anmelden“ ersetzt nur den Zugang, Verbindung, verknüpfte Konten und Einstellungen bleiben, wie sie sind. Antwortet der Server nur gerade nicht, steht „Nicht erreichbar“, und Nexview sagt erst etwas zum Zugang, wenn er wieder da ist.

Mit „Server trennen“ löst du die Verbindung. Vorher zeigt Nexview, wie viele Konten damit verknüpft sind und welche davon kein eigenes Passwort haben und danach nicht mehr hereinkämen. Setz diesen Konten zuerst ein Passwort unter „Einstellungen › Benutzer“. Die Verknüpfungen bleiben gespeichert: Verbindest du denselben Server später wieder, ist alles wie vorher.

Was Nexview nicht tut

  • Nexview spielt nichts ab. Das bleibt Aufgabe von Plex, Jellyfin und Emby.
  • Eine Merkliste gibt es nur bei Plex. Jellyfin und Emby haben keine, deshalb bietet Nexview den Bereich dort gar nicht erst an.
  • Ohne Medienserver fehlen Anmeldung mit dem Server-Konto, der Hinweis in der Bibliothek, die Merkliste und das Auge. Entdecken, Anfragen, Freigaben, Kalender und Benachrichtigungen laufen unverändert.

Als Nächstes sagst du Nexview, wer die Titel beschafft: nexcrate oder Radarr und Sonarr.