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Anmeldung

Drei Wege hinein — und keiner ersetzt den anderen

Passwort, das Konto des Medienservers, oder ein Anmeldedienst, den du ohnehin betreibst. Nexview kann alle drei gleichzeitig, und ein neuer Weg nimmt nie einen alten weg: Wer sein Passwort behalten will, behält es.

Der Überblick

Was auf der Anmeldeseite steht, entscheidest du

Ab Werk gibt es genau ein Feld für den Benutzernamen und eines fürs Passwort. Alles Weitere erscheint erst, wenn du es einrichtest — ist nichts eingerichtet, sieht die Seite aus wie immer.

Ist ein Medienserver verbunden, kommt ein Knopf „Mit Plex anmelden“ dazu (oder Jellyfin, oder Emby). Sind Anmeldedienste eingetragen, kommt je Anbieter ein weiterer Knopf dazu, mit dem Namen, den du vergeben hast.

Jeder dieser Wege führt in dasselbe Konto. Rolle, Kontingent, Freigaben und Verlauf hängen am Nexview-Konto, nicht am Weg hinein.

Bildschirmfoto: die Anmeldeseite mit Benutzername, Passwort, darunter „Anmelden mit“ Plex und „oder anmelden über“ Keycloak und Google
Eine Seite, drei Wege. Oben das Passwort, darunter der Medienserver, ganz unten die fremden Anbieter. Was nicht eingerichtet ist, steht auch nicht da.
OpenID Connect

Authentik, Keycloak, Pocket ID, Google — oder was du sonst betreibst

OpenID Connect ist ein Standard, und deshalb gibt es hier keine Liste unterstützter Anbieter. Aus Nexviews Sicht ist ein Anbieter drei Werte: Adresse, Client-ID, Geheimnis. Ob dahinter Authentik, Keycloak, Pocket ID oder Google steckt, macht keinen Unterschied.

Die einzelnen Endpunkte trägst du nicht ein — Nexview liest sie selbst unter /.well-known/openid-configuration beim Anbieter nach. Angefragt werden openid email profile, mehr nicht.

Was dein Anbieter von dir braucht, ist die Rückkehr-Adresse. Nexview baut sie aus deiner öffentlichen Adresse und zeigt sie fertig zum Kopieren an:

https://deine-nexview-adresse/api/auth/oidc/<kennung>/callback

⚠️ Die öffentliche Adresse muss vorher stimmen. Ein Anbieter lehnt jede Rückkehr-Adresse ab, die nicht exakt so bei ihm hinterlegt ist — deshalb sagt Nexview auch gleich, dass sie zuerst gesetzt gehört. Läuft Nexview unter einem Unterpfad, gehört der mit hinein.

Einrichtungs-Anleitungen für Authentik, Keycloak, Pocket ID und Google stehen in der README — je vier Zeilen, mit den Menüpunkten des jeweiligen Dienstes.

Bildschirmfoto: die Einstellungen unter System → Anmeldung mit zwei eingetragenen Anbietern, je mit Adresse, Schaltern, Rückkehr-Adresse zum Kopieren und der Zahl verknüpfter Konten
Je Anbieter eine Karte. „Prüfen“ fragt den Anbieter, ob die Angaben stimmen, bevor sich jemand daran versucht. Unten steht, wie viele Konten daran hängen — die Zahl, die man beim Löschen wissen will.
Konten

Verknüpfen statt ersetzen — und zwei Schalter, die man verstehen sollte

Ein bestehendes Konto verknüpfst du im eigenen Profil unter Anmeldung. Danach geht beides: der Knopf des Anbieters und weiterhin dein Passwort. Lösen lässt sich die Verknüpfung an derselben Stelle.

Neue Leute kann Nexview automatisch anlegen, wenn du den Schalter umlegst — sie bekommen Rolle und Kontingent aus deinen Vorgaben. Bleibt er aus, kommt nur hinein, wen du vorher eingeladen hast.

⚠️ Bei Google und Microsoft heißt „automatisch anlegen“ wörtlich: jeder Mensch mit einem Konto dort. Diese Anbieter geben eine Mailadresse für die halbe Welt aus. Der Schalter gehört nur dann an, wenn du selbst entscheidest, wer beim Anbieter ein Konto hat — oder wenn du die Anwendung dort auf deine eigene Organisation eingeschränkt hast. Nexview schreibt genau das neben den Schalter, nicht ins Handbuch.

Der Schalter aktiv nimmt einen Anbieter von der Anmeldeseite, ohne die Einrichtung wegzuwerfen — der richtige Griff, wenn beim Anbieter gerade etwas umgebaut wird. Und eine einzelne Identität lässt sich sperren, ohne den ganzen Anbieter abzuschalten.

Bildschirmfoto: der Reiter Anmeldung im eigenen Profil mit zwei Anbietern, beide „nicht verknüpft“, je mit einem Knopf „Verknüpfen“
Im eigenen Profil, nicht in der Verwaltung. Jeder verknüpft sein eigenes Konto selbst — ein Administrator muss dafür nichts freischalten.
Der andere Weg

Mit dem Konto des Medienservers

Wer schon einen Medienserver betreibt, hat die Konten dort bereits — und muss sie in Nexview nicht ein zweites Mal anlegen. Plex, Jellyfin und Emby funktionieren alle drei, auch gleichzeitig.

Die Verknüpfung bringt mehr als eine Anmeldung: Nexview erkennt daran, was in deiner Bibliothek schon liegt, und wer welchen Titel bereits gesehen hat.

Ausführlich steht das auf der Seite Medienserver.

Nexview nutzt TMDB als Datenquelle, stammt aber nicht von TMDB und wird von TMDB nicht unterstützt. Die Bildschirmfotos stammen aus einer Testinstallation; die darin gezeigten Konten und Anfragen sind erfunden.

Nexview steht unter der AGPL-3.0-Lizenz. Radarr, Sonarr, Plex, Docker, Synology, IMDb, Rotten Tomatoes, Metacritic und JustWatch sind Marken der jeweiligen Rechteinhaber und werden hier ausschließlich beschreibend genannt. Ein Teil der Symbole auf dieser Seite beruht auf Lucide (ISC-Lizenz) — Rechte teils bei Cole Bemis 2013–2022 als Bestandteil von Feather (MIT-Lizenz), im Übrigen bei den Lucide-Mitwirkenden ab 2022.