Zum Inhalt
NEXVIEW

Für dich als Betreiber

Eine Seite, die sagt, was gerade nicht stimmt.

Nexview hat viele Einstellungsseiten, und keine davon beantwortet die Frage, ob eigentlich alles läuft. Das Admin-Dashboard tut es. Es zeigt, was auf jemanden wartet und was kaputt ist, und jeder Befund führt auf die Seite, auf der man ihn behebt. Es ist nur für Administratoren da. Die Bilder zeigen eine Beispielinstallation mit Mira, Jonas und Tom.

Admin-Dashboard

Der eine Ort, der sagt, was klemmt.

Ganz oben stehen vier Zahlen, die eine Handlung verlangen: „Wartet auf Freigabe“, „Unterwegs“, „Offene Tickets“ und „Unbeantwortete Rückmeldungen“. Darunter folgen „Läuft gerade“, die „Befunde“, der Datenträger und ganz unten drei Knöpfe: „Alle Anfragen“, „Statistik & Analyse“ und „Einstellungen“.

Die Seite soll nicht noch eine Seite sein, auf der Dinge stehen. Sie soll die vorhandenen überflüssig machen, solange nichts los ist. Ist etwas los, führt jeder Befund genau dorthin, wo man es abstellt.

„Läuft gerade“ zeigt, wer in diesem Moment schaut, und verschwindet, wenn niemand schaut. Auf der Seite zählt jede Zeile, und „gerade schaut niemand“ ist keine Nachricht.

Das Dashboard ist für Administratoren und niemanden sonst. Ein Entscheider sieht es nicht, denn Zustände von Diensten und Füllstände von Platten braucht er nicht, um über eine Anfrage zu entscheiden.

Admin-Dashboard
Das Admin-Dashboard mit vier Kennzahlen, darunter drei laufende Wiedergaben mit Konto, Gerät und Fortschritt und die Befunde der Bereiche Dienste, Nachschub und Abgleich der Quellen, jeder mit einem Knopf „View“.
Was wartet, was gerade läuft und was nicht stimmt. Hier ein Haus mit Radarr und Sonarr, deren Rückkanäle nicht ankommen.

Der Kern

Ein Befund ist eine Ausnahme, kein Zustand.

Was dauerhaft zutrifft, ist eine Statistik und gehört in die Analyse. „Du hast 3505 Filme“ ist immer wahr, und eine Liste, in der ständig dasselbe steht, liest nach einer Woche niemand mehr.

Trifft es nicht zu, schweigt die Prüfung

Es gibt keinen „alles in Ordnung“-Haken je Prüfung und keine leere Tabelle. Sind alle Prüfungen still, steht da ein einziger Satz: „Nichts gefunden. Alles in Ordnung.“

Jeder Befund nennt die Folge

Nicht „Rückkanal seit neun Tagen still“, sondern: „Nexview erfährt dadurch verspätet, wenn etwas fertig geladen ist, erst beim nächsten Rundgang statt sofort. Es geht weiter, nur langsamer.“ Wer das liest, weiß ohne Vorwissen, ob er heute Abend etwas tun muss.

Drei Schweregrade, streng getrennt

Ein „Fehler“ heißt, dass etwas nicht funktioniert. Eine „Warnung“ heißt, dass es noch geht, aber nicht mehr lange. Ein „Hinweis“ heißt, dass man mal aufräumen könnte. Die Befunde stehen in dieser Reihenfolge, die dringendsten oben.

Der Knopf daneben

„Ansehen“ führt dorthin, wo man es behebt.

Jeder Befund trägt ein Ziel, und das Ziel ist nie eine nackte Seite. Wer auf „Ansehen“ drückt, landet auf dem Reiter, auf dem das Problem sitzt. Bei einer hängenden Anfrage ist das die gefilterte Anfragenliste, bei einer stummen Instanz genau der Reiter dieser Instanz, bei hängenden Downloads die Seite „Downloads“.

Ein Verweis, der einen auf einer Übersichtsseite absetzt und suchen lässt, kostet mehr Zeit, als er spart. Die Adressen sind deshalb lesbar: ?reiter=dienste&unter=sonarr sagt einem Menschen, wo er landet. Beim Abgleich der Quellen führt „Ansehen“ in die Vergleichstabelle, in der die betroffenen Titel stehen.

Was geprüft wird

Prüfungen in sechs Bereichen.

Eine Prüfung liest nur, was Nexview ohnehin gespeichert hat: seine Datenbank und die Messwerte des letzten Rundgangs. Sie fragt nie im Netz nach, ein Aufruf des Dashboards belastet also weder nexcrate noch Radarr noch Sonarr.

Dienste

Antwortet die Instanz, und seit wann nicht mehr? Ist eine neuere Version da? Bei Radarr und Sonarr kommt der Rückkanal an, und was melden sie selbst unter ihrer Gesundheit? Bei nexcrate steht, was nexcrate über sich meldet. Fremde Meldungen bleiben im englischen Wortlaut stehen: Es ist ihre Aussage, nicht Nexviews.

Nachschub

Was sucht seit zwei Wochen, was wartet zu lange auf eine Freigabe, was ist in einer Woche mehrfach fehlgeschlagen, welcher Download braucht deinen Eingriff? Mit nexcrate kommt dazu, welche laufende Anfrage dort nicht ankommt.

Speicherplatz

Wie voll ist eine Platte, und wie schnell wird sie voller? Gemeldet wird je Datenträger und nicht je Instanz, damit dieselbe Platte nicht drei Mal als Befund dasteht.

Bibliothek

Posten, die zum Kontingent zählen, aber von nexcrate beziehungsweise Radarr und Sonarr nicht mehr geführt werden, und deshalb über Nexview nicht mehr zu löschen sind.

Abgleich der Quellen

Wo die Beschaffung, der Medienserver und Nexviews eigene Bücher auseinandergehen. Das steht ausführlich auf der Seite Statistik und Analyse.

Betrieb

Sicherung überfällig, Mails aufgegeben, viele Fehler im Protokoll, ausführliches Protokoll noch eingeschaltet, neue Version von Nexview erschienen.

Die Schwellen sind fest eingebaut und im Quelltext begründet. Es gibt dafür bewusst keine weitere Einstellungsseite: Wer diese Zahlen verstellen wollte, müsste sie erst einmal erlebt haben.

PrüfungMeldet abStufe
Anfrage suchtmehr als 14 Tage nach Freigabe und Erscheinen des TitelsFehler
Freigabe wartetmehr als 3 TageWarnung
Anfragen fehlgeschlagen4 oder mehr in 7 TagenWarnung
Instanz antwortet nicht15 Minuten SchweigenFehler
Platte voll90 Prozent belegt, ab 95 Prozent ein FehlerWarnung
Platte wird bald vollin sechs Wochen oder früher, gerechnet aus mindestens 7 Tagen VerlaufHinweis
Datei kennt der Medienserver nicht10 DateienWarnung
Titel ohne Kennung im Medienserver5 TitelHinweis
Titel fehlt auf einem Server25 TitelHinweis
Titel mit zwei Jahren1 TitelWarnung
Automatische SicherungTakt plus ein Tag überschrittenWarnung
Fehlerzeilen im Protokoll20 in 24 StundenHinweis

Die wertvollste Prüfung

Anfragen, die seit zwei Wochen „suchen“.

In der Oberfläche sieht „wird gesucht“ nach Arbeit aus, nicht nach Stillstand. Deshalb fällt der häufigste stille Ausfall erst auf, wenn sich jemand beschwert: Der Indexer ist weg oder das Download-Programm steht, und die Anfrage liegt seit Wochen da.

Nexview zählt mit. Eine Anfrage, die länger als vierzehn Tage auf „wird gesucht“ steht, ist ein Befund, aber nur, wenn der Titel auch seit mindestens vierzehn Tagen erschienen ist. Ein Film, der erst in einem halben Jahr herauskommt, sucht völlig zu Recht so lange. Ein Titel ohne Erscheinungsdatum zählt mit, weil sich sonst ein echter Ausfall an einem alten Titel verstecken könnte. Der älteste Fall steht mit Titel im Befund.

Wenn der Import klemmt

Hängende Downloads bekommen eine eigene Seite.

Ein Befund sagt, dass in der Warteschlange etwas einen Eingriff braucht. Die Seite „Downloads“ sagt, was. Du findest sie im Menü unter deinem Namen. Unter „Braucht dich“ steht jeder Download, der nicht weitergeht, mit dem Grund in klaren Worten, von der fehlenden Pfadzuordnung bis zum Archiv, das erst entpackt werden muss. Darunter stehen „Läuft“ und der „Verlauf“.

Mit nexcrate

  • nexcrate sagt selbst, was kaputt ist und was man dagegen tun darf. Nexview zeigt es und bietet nur die Knöpfe an, die nexcrate erlaubt, etwa „Erneut versuchen“.
  • Was bei hängenden Downloads automatisch geschieht, entscheidet nexcrate. Nexview handelt hier nicht.
  • Ein Hinweis von nexcrate ist noch kein Hänger: Nur was nexcrate als Aufgabe für den Betreiber meldet, füllt die Seite und den Befund.

Mit Radarr und Sonarr

  • Nexview erkennt rund dreißig Gründe aus den Meldungen von Radarr und Sonarr, in deren englischem Wortlaut daneben, und bietet je Grund die passenden Knöpfe: „Erneut versuchen“, „Manuell importieren“, „Nur entfernen“ oder „Entfernen und neu suchen“.
  • Alles läuft über Radarr und Sonarr. Damit sind alle Download-Programme dabei, die die beiden benutzen, ohne weitere Zugangsdaten.
  • Die Automatik für wiederkehrende Gründe ist ab Werk aus und gilt je Grund. Sie macht höchstens zwei Schritte je Film oder Folge in 24 Stunden, nie einen manuellen Import, und meldet sich, wenn ein Titel immer wieder hängt.

Gut zu wissenHängt derselbe Film oder dieselbe Folge dreimal in sieben Tagen, bekommst du Bescheid, auch ohne Automatik und auch mit nexcrate.

Speicherplatz

Drei Teile statt zwei, und wie lange es noch reicht.

Der Ring trennt „Medien“, „Sonstiges“ und „Frei“. „Belegt gegen frei“ wäre eine Halbwahrheit: Auf derselben Platte liegen Sicherungen, Fotos und das Betriebssystem, und nur „Medien“ lässt sich über Nexview aufräumen. Wer glaubt, er könne 36 TB freiräumen, weil sie als belegt dastehen, wird enttäuscht.

Daneben steht die Frage, die wirklich zählt: „Wie lange reicht der Platz?“ „Zu 91 Prozent voll“ sagt nicht, ob „bald“ nächste Woche oder nächstes Jahr heißt. Nexview misst einmal am Tag und zeichnet daraus eine Kurve, die bis zu 60 Tage zurückreicht.

Solange zu wenige Messpunkte da sind, steht das auch so da: „Noch zu früh für eine Kurve“, samt der Zahl der Tagesmessungen, die noch fehlen. Eine Linie aus zwei Punkten wäre keine Auskunft, sondern eine Behauptung.

Datenträger
Der Datenträger-Ring mit 77 Prozent belegt, aufgeteilt in Medien, Sonstiges („Everything else“) und Frei, daneben die Kurve des freien Platzes mit dem Hinweis, wie viel weniger frei ist als am Anfang.
Links, was belegt ist und wovon. Rechts, wohin es geht, mit der Zahl darunter, wie viel seit Beginn der Messung dazugekommen ist.

Der Weg dorthin

Ein Knopf auf der Startseite.

Administratoren bekommen auf der gewohnten Startseite oben rechts den Knopf „Admin-Dashboard“. Im Menü unter dem eigenen Namen steht derselbe Eintrag, mit einem roten Abzeichen, sobald ein Befund die Stufe „Fehler“ erreicht hat, den du noch nicht gesehen hast.

Das Abzeichen geht auf null, sobald du das Dashboard geöffnet hast. Der Befund selbst bleibt stehen, solange er zutrifft. Alle anderen sehen davon nichts, die Startseite bleibt für sie, wie sie war.

Startseite
Die Startseite eines Administrators: neben der Begrüßung der Knopf „Admin dashboard“, darunter der große Vorschlag und Reihen von Plakaten.
Da, wo man ohnehin landet. Der Knopf steht neben der Begrüßung, und nur bei Administratoren.

Für dein Startbrett

Eine Kachel für Homepage, Homarr und ähnliche.

Wer ein Startbrett als Startseite benutzt, bekommt Nexview mit echten Zahlen darauf: offene Freigaben, Befunde nach Schwere, Größe der Bibliothek und den Zustand jeder Instanz. Ein Aufruf, eine Antwort.

Anfrage
GET /api/v1/dashboard
Authorization: Bearer nxv_…

Den Token legst du im eigenen Profil an, unter „Konto › Sicherheit › API-Token“ mit „Token anlegen“. Setze den Schalter „Darf nur lesen“, und kopiere den Token sofort: Er wird genau einmal angezeigt.

Die Adresse liegt unter /api/v1, und das ist eine Zusage: Solange v1 in der Adresse steht, verschwindet aus dieser Antwort nichts. Die Felder stehen auf der API-Seite. Fertige Ausschnitte für Homepage und Homarr liegen im Repository in docs/dashboard-tile.md.

Profil
Der Reiter „Security“ im Profil mit dem Abschnitt „API tokens“ und dem Knopf „Create token“.
Der Token entsteht im Profil, im Abschnitt „API-Token“.

Gut zu wissenDer Token muss einem Administrator gehören, denn Instanz-Zustand und Plattenplatz sind Betreibersache. Ein gewöhnliches Konto bekommt hier 403. „Darf nur lesen“ begrenzt den Token auf GET, aber ein Administrator darf lesend auch Benutzerliste, Protokoll und Einstellungen sehen. Auf dem eigenen Rechner ist das in Ordnung. Bevor der Token an einen Bildschirm kommt, an dem andere vorbeilaufen, lohnt ein zweiter Gedanke.

Ehrlich gesagt

Was das Dashboard nicht ist.

Kein Echtzeitbild

Die Befunde stammen aus dem Stand des letzten Rundgangs, nicht aus einer Abfrage beim Öffnen der Seite. Nur „Läuft gerade“ fragt live bei den Medienservern nach.

Nichts zum Einstellen

Die Schwellen sind fest. Wer eine andere Grenze will, ändert sie im Quelltext.

Kein Ersatz für die Statistik

Das Dashboard zeigt, was zu tun ist. Wie sich etwas entwickelt, steht in der Statistik.

Nur für Administratoren

Entscheider und Nutzer sehen weder die Seite noch das Abzeichen. Auch der Token für die Kachel braucht einen Administrator.