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Qualität & Bestand

Qualitätsprofile, ohne die TRaSH Guides gelesen zu haben

Ein gutes Qualitätsprofil in Radarr sind vierzig Entscheidungen über Auflösung, Tonspuren, Release-Gruppen und Punktwerte. Die TRaSH Guides erklären sie alle — als Nachschlagewerk, nicht als Anleitung. Nexview stellt stattdessen ein paar Fragen und baut daraus ein fertiges Profil.

Wo Profile leben

In Nexview — auf welchen Instanzen sie landen, ist eine zweite Frage

Ein Profil gehört hier nicht einer Instanz. Es steht in Nexview, und du entscheidest getrennt davon, auf welche Instanzen es verteilt wird. Dasselbe Profil kann auf mehreren liegen — und auf jeder in einem anderen Zustand sein, wenn dort jemand von Hand nachgebessert hat. Genau das zeigt die Ansicht auch an.

Die Bausteine kommen aus den TRaSH Guides und liegen mitgeliefert bei, mit Stichtag. Ein Knopf holt den neuesten Stand, wenn du ihn willst — es passiert nichts von allein, und ohne Netz funktioniert alles weiter.

Der ganze Vorrat lässt sich als Datei sichern und woanders wieder einlesen. Wer eine zweite Anlage aufsetzt, trägt die Profile nicht noch einmal ein.

Bildschirmfoto: der Bereich Qualitätsprofile mit der Zweigleiste Profile, Bestand, Benennung, Rückmeldung und dem Hinweis auf die TRaSH Guides mit Stichtag
Vier Abschnitte, ein Thema. Profile bauen und verteilen, nachsehen, was wirklich auf den Instanzen liegt, die Benennung, und die Rückmeldung an den Medienserver.
Der Assistent

Sechs Fragen statt vierzig Entscheidungen

Der Assistent fragt in Alltagssprache: Wofür ist das Profil, welche Auflösung soll es mindestens sein, wie lange darfst du warten, welche Quellen kommen in Frage, welche Sprachen brauchst du. Aus den Antworten entsteht ein vollständiges Profil samt Punktwerten.

Zwei Wege, dasselbe Ergebnis: Der einfache stellt sechs Fragen und übernimmt für alles Übrige die Empfehlung der Guides. Der ausführliche hängt drei Schritte über Ton, Bild und Release-Gruppen an — für die Fälle, in denen die Empfehlung nicht reicht.

Beide bauen dasselbe Grundprofil; die zusätzlichen Fragen legen nur weitere Bausteine obendrauf. Man kann sich also nicht dadurch verbauen, dass man den kurzen Weg nimmt — ein zweites Profil mit anderen Antworten ist jederzeit möglich.

Bildschirmfoto: der Assistent für ein neues Qualitätsprofil, Schritt 1 von 8, mit der Wahl zwischen dem einfachen und dem ausführlichen Weg
Acht Schritte, davon sechs Fragen. Die Leiste oben zeigt, wo man steht. Der Kasten unten erklärt vorher, worin sich die beiden Wege unterscheiden — und dass keiner davon eine Sackgasse ist.
Bestand

Was wirklich auf den Instanzen liegt — auch das, was Nexview nie angefasst hat

Überall sonst zeigt Nexview nur, was es selbst angelegt hat. Hier zeigt es alles: jedes Qualitätsprofil und jedes Custom Format in Radarr und Sonarr, auch die aus der Zeit davor.

Der Grund ist ein sehr konkretes Ärgernis. Ein fremdes Profil, das einen Namen belegt oder ein Löschen blockiert, war bisher unsichtbar — man suchte in Radarr, ohne zu wissen wonach. Denn Radarr sagt beim Löschversuch nur „profile is in use“ und verrät nicht, von wem. Nexview stellt daneben, was daran hängt: Medien, Importlisten, Sammlungen.

Dazu die Zahl, die man beim Aufräumen sucht: wie viele Profile auf einer Instanz ungenutzt herumliegen.

Bildschirmfoto: die Bestandsansicht mit drei Instanzen, je Instanz die Zahl der Profile, der Formate und wie viele davon ungenutzt sind
Je Instanz eine Zeile. Vier Profile, keine Custom Formats, drei davon ungenutzt — und ein Knopf, der sie einzeln aufschlüsselt.
Benennung

Was im Dateinamen steht, überlebt den Verlust der Datenbank

Die TRaSH Guides empfehlen ein Namensschema, das die nicht wiederherstellbaren Angaben in den Dateinamen schreibt: Quelle, Release-Gruppe, Edition. Diese Angaben stehen in keiner anderen Datei — geht die Datenbank verloren, sind sie weg, wenn sie nicht im Namen stehen.

Nexview vergleicht dein aktuelles Schema mit der Empfehlung, zeigt den Unterschied an und übernimmt es auf Wunsch. Welche Spielart empfohlen wird, hängt vom verbundenen Medienserver ab — Plex, Emby und Jellyfin lesen Namen nicht gleich.

Und weil ein neues Schema nur für neue Dateien gälte, kann Nexview die vorhandenen gleich mitziehen lassen: Radarr und Sonarr benennen selbst um.

Bildschirmfoto: die Benennungs-Ansicht mit drei Instanzen, je Instanz der Hinweis „Datei- und Ordnername weichen ab“ und ein Knopf zum Vergleichen
Erst zeigen, dann ändern. „Vergleichen“ stellt das aktuelle Schema neben die Empfehlung — übernommen wird nichts, was man nicht gesehen hat.
Rückmeldung

Radarr kann deinem Medienserver Bescheid sagen

Radarr und Sonarr melden Importe, Aufwertungen und Umbenennungen nur dann an deinen Medienserver, wenn dort eine Verbindung eingerichtet ist. Fehlt sie, zeigt Plex, Emby oder Jellyfin so lange auf alte Pfade, bis der nächste eigene Durchlauf kommt — und in der Zwischenzeit ist ein gerade aufgewerteter Film schlicht nicht abspielbar.

Nexview weiß beides — welche Instanzen es gibt und welche Medienserver verbunden sind — und kann die fehlenden Verbindungen in einem Schritt anlegen.

Jede Verbindung wird vorher geprüft. Was die Instanz nicht erreicht, wird nicht geschrieben. Ein Eintrag, der ins Leere zeigt, wäre schlimmer als keiner: Er sieht nach Erledigung aus.

Bildschirmfoto: die Rückmeldungs-Ansicht mit einem verbundenen Plex-Server und drei Instanzen, bei denen die Verbindung fehlt, darunter der Knopf „Die fehlenden Verbindungen anlegen“
Was fehlt, steht namentlich da. Je Instanz die Meldung des Servers im Wortlaut — hier antwortet Plex nicht auf die Frage nach seinen Bibliotheken, und genau das steht dort.
Die Instanzen selbst

Jede eine eigene Kachel — und eine Warnung, die Radarr nicht geben kann

Radarr, Radarr 4K, Sonarr, Sonarr 4K: Jede Instanz steht als eigene Kachel mit ihrer Adresse und ihrem Zustand. Ein Klick klappt das Formular darunter auf; was für beide gilt, steht einmal darüber statt zweimal daneben.

Wird eine Instanz entfernt, sagt Nexview vorher, was daran hängt — und lässt nichts halb verbunden zurück.

⚠️ Die Warnung, die Radarr selbst nicht geben kann: Teilen sich zwei Instanzen dieselbe Kategorie im Download-Programm, greift jede die Downloads der anderen ab. Anfragen hängen, Dateien landen in der falschen Bibliothek — und nirgends erscheint ein Fehler, weshalb die Suche meistens beim Netzwerk anfängt. Radarr kann davor nicht warnen, es weiß nichts von der zweiten Instanz. Nexview weiß es. Wer bewusst teilt, klickt die Warnung weg; eine dritte Instanz auf derselben Kategorie meldet sich erneut.

Bildschirmfoto: die Einstellungen unter Dienste mit den beiden Radarr-Instanzen als eigene Kacheln, jeweils mit Adresse und dem Zustand „verbunden“
Eine Kachel je Instanz. Adresse und Zustand auf einen Blick; die Zugangsdaten liegen verschlüsselt in der Datenbank und verlassen den Server nie.

Nexview nutzt TMDB als Datenquelle, stammt aber nicht von TMDB und wird von TMDB nicht unterstützt. Die Bildschirmfotos stammen aus einer Testinstallation; die darin gezeigten Konten und Anfragen sind erfunden.

Nexview steht unter der AGPL-3.0-Lizenz. Radarr, Sonarr, Plex, Docker, Synology, IMDb, Rotten Tomatoes, Metacritic und JustWatch sind Marken der jeweiligen Rechteinhaber und werden hier ausschließlich beschreibend genannt. Ein Teil der Symbole auf dieser Seite beruht auf Lucide (ISC-Lizenz) — Rechte teils bei Cole Bemis 2013–2022 als Bestandteil von Feather (MIT-Lizenz), im Übrigen bei den Lucide-Mitwirkenden ab 2022.