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Regeln

Die erste Regel, die passt, entscheidet

Eine Regel ist eine Handvoll Bedingungen und eine Folge: sofort freigeben oder ablehnen.

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Bildschirmfoto: Die erste Regel, die passt, entscheidet
Regeln

Woran eine Regel einen Titel erkennt

Typ, Genre, Bewertung, Anzahl Stimmen, Erscheinungsjahr, Laufzeit, Originalsprache, Altersfreigabe, die angefragte Qualitätsstufe, und ob der Titel in der anderen Stufe schon da ist.

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Entscheidungen, die du einmal triffst

Die meisten Anfragen beantwortet man immer gleich. Gut bewertete Dokumentationen? Ja. Ein Film mit 3,8 aus zweitausend Stimmen? Eher nicht. Wer das dreimal die Woche von Hand macht, trifft keine Entscheidung mehr, sondern führt eine Regel aus. Also schreibt man sie auf.

Eine Liste, von oben nach unten

Die erste Regel, die passt, entscheidet

Eine Regel ist eine Handvoll Bedingungen und eine Folge: sofort freigeben oder ablehnen. Nexview geht die Liste von oben nach unten durch und nimmt die erste, die passt. Passt keine, bleibt alles wie bisher.

Innerhalb einer Regel müssen alle Bedingungen zutreffen. Wer ein „oder“ braucht, legt eine zweite Regel an. Das ist keine Sparsamkeit: Nur so ist jede Regel ein abgeschlossener Bereich, und nur deshalb kann Nexview überhaupt ausrechnen, ob zwei sich widersprechen. Wird eine Regel von einer darüber überholt, sagt es die Liste und bietet einen Klick zum Umsortieren an.

Die Reihenfolge ist damit Teil der Bedeutung, nicht Kosmetik. Eine Regel, die etwas verbietet, wirkt nur über denen, die erlauben.

Bildschirmfoto: die Regelliste mit drei Regeln, jede mit farbigem Abzeichen für ihre Folge und den Bedingungen als Chips
Was eine Regel tut, steht als Abzeichen daneben. Grün gibt frei, rot lehnt ab, und „aufs Hauskonto“ kommt als eigenes dazu. Die Bedingungen darunter liest man wie einen Satz.
Zehn Felder

Woran eine Regel einen Titel erkennt

Typ, Genre, Bewertung, Anzahl Stimmen, Erscheinungsjahr, Laufzeit, Originalsprache, Altersfreigabe, die angefragte Qualitätsstufe, und ob der Titel in der anderen Stufe schon da ist. Das letzte schließt eine Lücke, für die es bisher keine Antwort gab: Derselbe Film in HD und in 4K sind zwei Dateien in zwei Ordnern, und nichts hielt die zweite auf.

Bei Bewertung und Altersfreigabe wird gewählt statt getippt, zwischen 7,3 und 7,4 liegt kein Unterschied, den eine Regel treffen sollte. Und „bis“ bietet nur an, was über „von“ liegt: Einen leeren Bereich kann man gar nicht erst zusammenklicken.

Die Anzahl der Stimmen gehört fast immer dazu. 9,2 aus vier Stimmen ist kein guter Film, und eine Regel „ab 8,0 freigeben“ wird ohne diese Bedingung zum Einfallstor.

Bildschirmfoto: der Regel-Editor mit drei Bedingungen, der Wahl zwischen Freigeben und Ablehnen und dem Begründungstext
Eine Zeile je Bedingung. Rechts daneben steht, was dabei herauskommt, „< 5“, „≥ 50“, damit zwei Auswahlfelder nicht auseinanderlaufen mit dem, was sie zusammen bedeuten.
Wenn eine Regel ablehnt

Abgelehnt heißt nicht spurlos

Die Anfrage entsteht trotzdem, im Zustand abgelehnt, mit der Begründung, die du in die Regel geschrieben hast, und mit dem Namen der Regel im Verlauf. Der Anfragende bekommt eine Nachricht wie bei einer Ablehnung von Hand und liest den Grund im Moment des Klicks, nicht erst beim Nachsehen.

Je Regel kannst du erlauben, dass er trotzdem an den Entscheider schickt, einmal, und nie über ein Nein hinweg, das ein Mensch ausgesprochen hat. Der Entscheider sieht dann ein Abzeichen, dass hier schon eine Regel dagegen stand. Das ist eine Auskunft, keine Hürde.

Eine abgelehnte Anfrage blockiert den Titel für niemanden und kostet kein Kontingent.

Drei Grenzen

Was keine Regel übergehen kann

Den Altersfilter. Der wirkt beim Anzeigen, nicht beim Anfragen: Was ein Konto nicht sehen darf, kann es nicht anfragen. Eine Regel „ab 2026 alles freigeben“ gibt einem Kind also keinen Titel, den es nicht sehen darf.

Die Entscheidung der Eltern. Ein Kinderwunsch ist keine Anfrage. Erst wenn ein Elternteil freigibt, läuft überhaupt etwas, und eine Regel kann dieses Ja nicht in ein Nein verwandeln, ohne es zu sagen.

Das Kontingent des Anfragenden. Es wird vor den Regeln geprüft und gewinnt, auch gegen eine Regel, die auf den Hausbestand gebucht hätte. Sonst käme dieselbe Anfrage je nach Regellage anders heraus, und ein Kontingent wäre keine Grenze mehr.

Für dich selbst und für deine Entscheider gelten Regeln gar nicht, genau wie die Sperrliste. Sie sollen die anderen bremsen, nicht dich.

⚠️ Was Seerr und Ombi hier können. Seerr hat Regeln mit Bedingungen, aber sie ändern Qualitätsprofil, Zielordner und Tags, nie die Entscheidung; kriterienbasiertes Freigeben ist dort ein offenes Ticket. Ombi kennt nur Rollen wie „Auto Approve Movie“, die für jede Anfrage dieses Menschen gelten, unabhängig vom Titel.