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Konten aus dem Medienserver übernehmen

MedienserverKonten

Es gibt einen Moment beim Einrichten, den bisher niemand gern hatte. Nexview steht, Radarr und Sonarr sind verbunden, der Medienserver auch, und dann sollen die Leute rein, die ohnehin schon auf dem Server sind. Bisher hieß das: warten, bis sich jeder einmal selbst anmeldet.

Bei Plex ging das noch. Bei Jellyfin und Emby ging es gar nicht.

Warum es bei zweien von dreien gar nicht ging

Wenn sich jemand über den Medienserver anmeldet, muss Nexview eine Frage beantworten: Steht da ein neuer Mensch, oder jemand, der längst ein Konto hat? Bei Plex hilft die Mailadresse. Jellyfin und Emby kennen zu einem Konto keine Adresse, und ohne die kann Nexview nicht raten, ohne dabei falsch zu liegen, also legt es lieber gar nichts an.

Für dreißig Leute bedeutete das: dreißig Konten von Hand anlegen, dreißig Passwörter setzen und weitergeben, und anschließend musste noch jeder selbst den Server in seinem Profil verknüpfen. Fünf Schritte pro Person, zwei davon außerhalb von Nexview.

Wie es jetzt geht

Unter Einstellungen → Dienste → Medienserver steht bei jeder Verbindung ein Knopf. Nexview fragt den Server nach seinen Konten und zeigt sie als Liste.

Du hakst an, wen du übernehmen willst. Für jede Zeile entscheidest du: ein neues Konto anlegen, oder mit einem verknüpfen, das es in Nexview schon gibt. Vorausgewählt ist nichts, und „verknüpfen" ist nie die Vorgabe, eine falsche Verknüpfung gäbe jemandem den Weg in ein fremdes Konto, und das darf nicht durch Wegklicken entstehen.

Für die neuen Konten lassen sich die Grenzen gleich mitgeben: Filme, Serien und Speicher, jeweils als Hausvorgabe, unbegrenzt oder feste Zahl. Dazu ein Haken, mit dem sie inaktiv entstehen, falls du sie erst später freischalten willst. Wer ein bestehendes Konto nur verknüpft, behält dessen Grenzen unangetastet.

Danach melden sich die Betreffenden mit ihrem gewohnten Zugang an. Kein Passwort, keine Einladung, keine Mailadresse.

Was Nexview dabei absichtlich nicht tut

Es rät nicht, wer zu wem gehört. Über die Anbieter hinweg gibt es kein verlässliches Merkmal: Plex kennt eine Mailadresse, Jellyfin und Emby keine, und derselbe Mensch heißt auf zwei Servern häufig verschieden. Ein Abgleich über ähnliche Namen würde Sicherheit vortäuschen, wer die Zeile „kein Gegenstück" liest, hakt sie durch und legt genau dabei ein zweites Konto für dieselbe Person an. Zusammenführen kann Nexview zwei Konten nicht.

Es vergibt keine Rollen. Ein Import legt gewöhnliche Nutzer an, nie Entscheider und nie Administratoren. Wer dreißig Konten auf einmal anlegt, soll dabei nicht dreißig Leuten Rechte geben können, die er einzeln sorgfältig vergeben würde.

Und es überschreibt nichts. Kontingente gelten nur für neu angelegte Konten. Wer einem Konto einmal bewusst zehn Filme zugeteilt hat, behält sie.

Wenn jemand gesperrt ist

Wird ein Konto gelöscht, landet seine Medienserver-Identität auf einer Sperrliste, damit sie sich nicht bei der nächsten Anmeldung gleich wieder selbst anlegt. Steht jemand darauf, den du übernehmen willst, sagt es die Zeile, und beim Übernehmen fragt Nexview einmal nach, bevor es die Sperre aufhebt.

Diese Liste war bisher nur bei Plex zu sehen, mit einer Begründung, die bis zu dieser Fassung richtig war: Bei Jellyfin und Emby konnte ohnehin kein Konto entstehen, also konnte eine Sperre dort nichts bewirken. Mit dem Import stimmt das nicht mehr, und deshalb steht sie jetzt bei allen dreien.