Umzug von Seerr
FeatureKontenMedienserverBetriebDer Wechsel von Seerr zu Nexview hatte bisher einen unangenehmen ersten Tag: jedes Konto von Hand anlegen, jedes Kontingent noch einmal setzen, Radarr und Sonarr ein weiteres Mal eintippen, den Mailserver dazu. Wer das vor sich sah, blieb oft, wo er war. Diese Fassung nimmt den Tag weg.
Ein dritter Weg in der Einrichtung
Beim allerersten Start bietet der Assistent neben „Neu anfangen" und „Aus Sicherung" jetzt einen dritten Weg: von einer laufenden Seerr-Installation. Du gibst Adresse und API-Schlüssel ein, Nexview liest Seerr über dessen Schnittstelle aus und zeigt Bereich für Bereich, was es gefunden hat. Radarr und Sonarr samt Schlüsseln und Ordnern, der Mailserver samt Passwort, Region und Sprache, die Kontingent-Vorgabe des Hauses, die Sperrliste, die Meldewege für Discord, Telegram, Gotify, ntfy und Webhooks.
Geschrieben wird nur, was du anhakst, und vorausgewählt ist nichts. Der Schlüssel wird nicht gespeichert, und Nexview liest bei Seerr ausschließlich. Seerrs Schlüssel könnte dort auch löschen; deshalb ruft Nexview nur eine feste Liste lesender Adressen auf und sonst keine.
Konten kommen fertig mit
Eines der Seerr-Konten wird der Besitzer, mit einem Kennwort, das du im Assistenten vergibst. Für alle anderen hakst du an, wer mitkommt, und wählst je Zeile die Rolle. Vorgabe ist Nutzer; was die Person in Seerr war, steht als Hinweis daneben, aber nicht im Feld. Wer zwei Administratoren hatte, kann hier wieder zwei haben, muss es aber zweimal sagen.
Jedes Konto bringt mit: Anzeigename, einen daraus geformten Benutzernamen, das Stückzahl-Kontingent, seine eigene Region und Sprache, das Profilbild und seine Plex-, Jellyfin- oder Emby-Kennung. Bei den Kontingenten rechnet Nexview um, und es sagt es an der Zeile: Seerrs 0 heißt dort „nicht zählen", hier hieße sie „darf nichts", also wird daraus ausdrücklich „ohne Grenze". Seerr zählt bei Serien Staffeln, Nexview Anfragen; dieselbe Zahl ist hier die lockerere Grenze.
Was nicht mitkommt, ist das Passwort. Seerr gibt es nicht heraus. Plex-Leute melden sich über Plex an, sobald der Server verbunden ist; alle anderen holen sich eines über „Kennwort vergessen" oder bekommen eines von dir.
Alles in einem Zug, oder gar nichts
Bis zum letzten Schritt schreibt der Assistent nichts. Dann landen Einstellungen, Sperrliste, Kanäle, Besitzer und Konten in einer einzigen Transaktion. Scheitert etwas, bleibt die Datenbank leer, und der Assistent steht noch da, wo er stand.
Das ist keine Kleinigkeit. Der naheliegende Bau wäre eine Kette gewesen: erst die Einstellungen, dann das Konto. Zwischen den beiden Schritten stünden das SMTP-Passwort und die Schlüssel von Radarr und Sonarr in einer Datenbank, die niemandem gehört, und wenn der zweite Schritt scheitert, blieben sie dort. Deshalb ein Aufruf.
Der Medienserver kommt zum Schluss
Verbinden braucht ein angemeldetes Konto, und das gibt es erst nach dem Schreiben. Also ist der Medienserver der letzte Schritt: Plex über den gewohnten Code bei plex.tv, wobei der Server, den Seerr benutzt hat, in der Liste markiert ist. Jellyfin und Emby über Adresse und Administrator-Anmeldung, die Adresse aus Seerr vorausgefüllt. Der Schritt lässt sich überspringen und in den Einstellungen nachholen.
Am Ende steht ein Bericht: was geschrieben wurde, wie jede Person hereinkommt, welche Zeilen mit welchem Grund draußen blieben und was von Hand bleibt.
Bewusst nicht dabei
Die Anfragehistorie. Was in Radarr und Sonarr liegt, zeigt Nexview ohnehin als vorhanden an. Mitkäme nur, wer es angefragt hat, und daraus würde Nexview niemandem rückwirkend Speicher zurechnen. Alles Vorhandene bleibt Hausbestand.
Passwörter, Merklisten, persönliche Meldeadressen, Seerrs Zielregeln und Startseiten-Reihen. Nichts davon hat in Nexview einen Ort. Der Assistent sagt das an der Stelle, an der man es sonst später gemerkt hätte.
Seerrs eigene Adresse nach außen. Sie zeigt auf Seerr, nicht auf Nexview. Nexview fragt seine eigene.
Der Umzug läuft nur in eine leere Installation. In eine laufende Anlage hineinzuziehen war einmal geplant und ist verworfen: Nexview kann zwei Konten desselben Menschen nicht wieder zusammenführen, und genau das wäre dort das häufigste Ergebnis gewesen.