Bisher war eine Benachrichtigung in Nexview Betreibersache. Wer eine Anwendung anbinden wollte, brauchte einen Schlüssel mit Verwaltungsrechten, und bekam dann alles, was im Haus passiert: jede Anfrage, jede Abgabe, jedes Ticket. Für ein geteiltes Postfach ist das richtig. Für einen Menschen, der wissen will, ob sein Film da ist, ist es das Gegenteil.
Diese Fassung dreht das um.
- Home Assistant, für jeden im Haus. Jeder trägt seinen eigenen Schlüssel ein und bekommt seine eigenen Zahlen, auch mit einem Schlüssel, der nur lesen darf.
- Wohin Nexview benachrichtigt. Eine Liste für den Betreiber: wer wird wohin benachrichtigt, über welchen Schlüssel, und ging zuletzt etwas schief.
- GiB heißt jetzt GiB. Gerechnet wurde immer schon so, drangestanden hat etwas anderes. Keine Zahl ändert sich.
- Der Hausbestand wird eigen ausgewiesen. Was die Bewohner belegen, steht jetzt getrennt von dem, was schon vorher da war.
Home Assistant, für jeden im Haus
Die Anwendung meldet sich jetzt selbst an, mit dem Schlüssel, den sie ohnehin hat. Sie bekommt genau das, was auch in der Glocke ihres Besitzers steht: seine Anfragen, seine Tickets, sein Speicher. Wer im selben Haushalt sein eigenes Home Assistant betreibt, bekommt seines, und keiner sieht das des anderen.
Unter Profil → API-Token steht dann, wohin Nexview meldet, mit einem Knopf zum Trennen. Wer den Schlüssel widerruft, nimmt den Rückkanal mit, sonst funkte Nexview weiter an eine Adresse, deren Zugang gerade gesperrt wurde.
Ein Schlüssel mit „nur lesen" darf sich übrigens auch anmelden. Das ist die einzige Ausnahme von dieser Regel, und es gibt sie aus einem Grund: Sonst wäre ausgerechnet die Benachrichtigung der Anlass, den mächtigeren Schlüssel zu nehmen. Was ein solcher Schlüssel anmeldet, geht niemanden außer seinen Besitzer etwas an; er ändert keine Anfrage, kein Konto, keine Einstellung.
Wohin Nexview benachrichtigt
Unter Einstellungen → Benachrichtigungen, ganz unten, steht eine Liste aller Anwendungen, die sich angemeldet haben: wer benachrichtigt wird, über welchen Schlüssel, an welche Adresse, und ob zuletzt etwas schiefging.
Wer einen Server betreibt, soll sehen können, wohin der Daten schickt. Einrichten lässt sich hier nichts, das macht die Anwendung selbst. Trennen schon.
GiB heißt jetzt GiB
Nexview hat Speichergrößen immer durch 1024³ geteilt und „GB" daran geschrieben. Das ist die Einheit, die durch 1000³ teilt, und der Unterschied beträgt sieben Prozent.
Aufgefallen ist es beim Nebeneinanderlegen mit Home Assistant: Dieselbe Belegung stand dort als 100,3 GB und hier als 93 GB. Beide Zahlen waren richtig, nur eine der beiden Beschriftungen.
Geändert hat sich der Name, nicht die Rechnung. Wer 300 eingetragen hat, hat weiterhin genau so viel Platz wie vorher, es steht jetzt nur „300 GiB" da. Der andere Weg hätte jedem sieben Prozent seines Kontingents genommen, ohne dass jemand etwas angefasst hätte.
Der Hausbestand wird eigen ausgewiesen
„Belegt" auf der Startseite warf bisher zwei sehr verschiedene Dinge zusammen: was die Bewohner angefragt haben, und was schon vor Nexview da war oder nachträglich übernommen wurde. Nur die erste Hälfte zählt gegen Kontingente und wächst, wenn jemand etwas anfragt.
Jetzt stehen beide Zahlen da. In einem gewachsenen Haushalt ist der Unterschied erheblich: Dort, wo diese Fassung entstanden ist, sind es 42,8 TB Hausbestand gegen 0,4 TB, die den Bewohnern zugerechnet sind.
Für Anbindungen
GET /api/v1/me sagt einer Anwendung, wer anklopft und was diese Anfrage darf: feste Kennungen, keine Rolle. Ein Administrator mit einem Nur-Lese-Schlüssel trägt weiterhin role: admin und darf trotzdem nichts genehmigen; wer auf die Rolle baut, baut einen Knopf, der immer scheitert.
Dazu sagt GET /api/v1/storage/me jetzt auch, ob dem Konto überhaupt etwas zugerechnet wird. Bei einem Administrator nicht: Was er holt, gehört dem Haus. Seine Zahlen stehen deshalb auf null, und das ist eine Buchung und keine Messung.
Alles davon steht unter /api/v1 und damit unter Nexviews Zusage: Solange v1 in der Adresse steht, ändern sich diese Antworten nicht so, dass etwas bricht, was darauf gebaut ist.
Außerdem
- Der Umzugsassistent für Seerr spricht die eingestellte Sprache. Die Umrechnungen an den Konto-Zeilen, die Lücken je Bereich, die Beschriftungen der Vorschau und die Liste „Was von Hand bleibt" kamen als fertige deutsche Sätze vom Server; die englische Oberfläche zeigte sie unverändert. Das war 0.29.1, das nie einen eigenen Tag bekommen hat und in dieser Fassung aufgeht.
- Die Statistik führt den letzten Login je Konto. Damit lässt sich „welche Konten schlafen" beantworten, ohne die Benutzerverwaltung zu öffnen.
- Ein Webhook-Rumpf trägt den Bestätigungscode in einem eigenen Feld. Eine Maschine muss ihn nicht mehr aus einem übersetzten Satz klauben.
- Persönliche Benachrichtigungsziele tauchen in der Kanalverwaltung nicht auf. Sie sind nichts, was dort jemand einrichtet, und aus dieser Liste heraus hätte ein Administrator die Adresse eines Fremden ändern können.