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Nexview in Home Assistant

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Jemand fragt einen Film an. Das Handy meldet sich, zwei Knöpfe, fertig. Nexview wird dabei nicht geöffnet.

Das ist der Kern der Anbindung, und sie ist ab sofort da. Alles andere ist Zugabe, aber es ist einiges an Zugabe.

Jeder verbindet sich selbst

Das Ungewöhnliche zuerst, weil es die meisten Anbindungen anders machen: Es gibt keine Haus-Anbindung, in die alle hineinsehen. Jeder trägt in seinem eigenen Home Assistant seinen eigenen Schlüssel ein und bekommt seine eigenen Zahlen: seine Anfragen, seine Tickets, seinen Speicher. Wer im selben Haushalt sein eigenes Home Assistant betreibt, bekommt seines, und keiner sieht das des anderen.

Ein Schlüssel mit „nur lesen" reicht dafür vollständig, auch für die Benachrichtigungen. Das war eine bewusste Entscheidung: Sonst wäre ausgerechnet die Benachrichtigung der Anlass, den mächtigeren Schlüssel zu nehmen.

Was in Home Assistant ankommt

Das Haus auf einen Blick. Wartende Anfragen, laufende Downloads, Fehlschläge der letzten Woche, Befunde nach Schwere, offene Tickets, wie voll die Bibliothek ist, und getrennt davon, wie viel dem Hausbestand gehört und wie viel den Bewohnern. Alles mit Verlauf, ein Diagramm über den Monat kostet nichts extra.

Jedes Radarr und Sonarr als eigenes Gerät, das unter Nexview hängt: ob es antwortet, worüber es klagt, welche Fassung es fährt, wie viel in der Warteschlange steht und wie viel davon hängt, und ein Knopf, der Nexview sofort mit ihm sprechen lässt.

Jeder Medienserver als eigenes Gerät. Plex, Jellyfin und Emby bekommen je eines: wie viele Titel darauf liegen, wie viele Wiedergaben laufen und wie viele davon umgerechnet werden. Wer gerade was schaut, kommt aus einer Aktion und nicht aus einem Sensor. Das gehört in den Moment, in dem jemand fragt, und nicht in eine Datenbank, die alles jahrelang behält.

Kontingente je Konto, für die Konten, die man auswählt. In Nexview gelten Stückzahl und Speicher immer beide, und ein volles reicht, damit nichts mehr geht. Beide stehen deshalb nebeneinander, und ein Sensor sagt schlicht, wann Schluss ist, samt der Angabe, an welcher der beiden Grenzen es liegt. Ohne Auswahl bekommt niemand eigene Einträge: eine Installation mit dreißig Konten soll nicht mit zweihundert Werten überschüttet werden.

Ein Kalender mit dem, was demnächst herauskommt, neben der Mülltonne und den Ferien statt in einer eigenen App.

Nexview selbst in der Aktualisierungsliste, damit es nicht monatelang auf einer alten Fassung steht, weil niemand nachgesehen hat.

Drei Auslöser nach Thema getrennt: Anfragen, Speicher, Betrieb. Wer auf Anfragen wartet, wird nicht von einer Speichermeldung geweckt.

Was die Anbindung anders macht

Sie zeigt nur, was der Schlüssel darf. Nexview vergibt benannte Zugriffs-Schlüssel, deren Rechte am Konto hängen. Die Anbindung fragt zuerst, was er darf, und legt nur an, was dazu passt. Ein persönlicher Schlüssel ergibt eine Handvoll Einträge, ein Betreiber-Schlüssel alles. Nichts steht grau herum, nichts antwortet beim Drücken mit „verboten".

Sie richtet den Rückweg selbst ein. Nexview weigert sich, ein Benachrichtigungsziel zu speichern, das sich nicht bewiesen hat: Es schickt eine Testnachricht mit einem vierstelligen Code, und nur wer den zurückmeldet, darf speichern. Eine gute Regel, denn ein HTTP 200 heißt „angenommen", nicht „angekommen". Die Anbindung fängt diesen Code selbst ab und meldet ihn zurück. Niemand tippt etwas zwischen zwei Fenstern ab.

Und wenn das nicht klappt, sagt sie es. Kann Nexview Home Assistant nicht erreichen, läuft alles weiter, nur langsamer, und ein Reparaturhinweis nennt den Grund. Die vergleichbare Anbindung für Seerr bleibt in diesem Fall einfach stumm.

Was bewusst fehlt

Kinderkonten tauchen nicht auf. Sie sind in Nexview Unterprofile ihrer Eltern, und ihre Namen und Wünsche gehören nicht in eine Datenbank, die alles für immer mitschreibt.

Einstellen kann man nichts. Keine Schalter für Konten, keine für Kontingente, kein Zurücksetzen. Gelesen wird alles, entschieden werden Anfragen, und ein paar Betreiber-Handgriffe gibt es als Knöpfe, mehr nicht. Eine Automation, die um drei Uhr nachts danebengeht, soll an nichts davon herankommen.

Woran es hängt

Die Anbindung braucht Nexview 0.30 und Home Assistant 2026.3. Ältere Nexview-Fassungen werden mit einem Satz abgewiesen, der erklärt, warum.

Installiert wird sie über HACS als eigenes Projekt neben Nexview, unter DerKezorm/nexview-homeassistant. Sie steht unter der MIT-Lizenz.