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Aufs Handy, auch wenn Nexview zu ist

FeatureMeldungen

Bisher gab es zwei Wege, etwas aufs Handy zu bekommen: ein geteiltes Postfach, das der Betreiber einrichtet und in dem jeder alles mitliest, oder ein eigenes Home Assistant. Beides ist richtig, für den einen Menschen, der wissen will, ob sein Film da ist, aber ein Umweg.

Diese Fassung geht den direkten Weg.

  • Web Push für die eigenen Geräte. Ein Klick im Profil, und dieser Browser bekommt Meldungen auch bei geschlossenem Nexview.
  • Dieselben Haken wie bei der Mail. Wobei du eine Meldung bekommst, gilt für dein Konto und damit auf allen Geräten gleich.
  • Als Web-App auf dem Home-Bildschirm. Nexview bringt Manifest und Symbole mit; auf dem iPhone ist das die Voraussetzung für Push.
  • Der Betreiber sieht, wohin Nexview funkt, aber nie die Adresse eines Abonnements.

Web Push für die eigenen Geräte

Unter Profil → Benachrichtigungen → Web Push steht ein Knopf: „Benachrichtigungen erlauben". Der Browser fragt einmal, und ab dann bekommt dieses Gerät, was seinen Besitzer angeht: Der Titel ist da, die Anfrage ist entschieden, ein Kind wünscht sich etwas. Jedes Gerät meldet sich einmal an und steht danach in einer Liste mit dem letzten Zustellversuch. Eine Probemeldung zeigt sofort, ob wirklich etwas ankommt.

Die Meldungen sind Ende-zu-Ende verschlüsselt und mit einem Schlüssel unterschrieben, den deine Installation einmal erzeugt und danach nie wieder ändert. Sie laufen über den Push-Dienst des Browsers, also über Google, Mozilla oder Apple, und der sieht nur, dass etwas ankommt, nicht was.

Dieselben Haken wie bei der Mail

Die Seite ist zweispaltig: links das Gerät und die Geräteliste, rechts die Haken. Beim ersten Gerät setzt Nexview alle Haken, damit die Anmeldung nicht ins Leere läuft; danach schaltest du ab, was du nicht willst. Der monatliche Aufräum-Bericht bleibt eine Mail, er ist eine Tabelle und keine Meldung für den Sperrbildschirm.

Ein Gerät, das du entfernst, wird beim nächsten Öffnen nicht still wieder angemeldet, auch wenn der Browser noch dürfte. Und ein Abonnement, das der Push-Dienst nicht mehr kennt, räumt Nexview von selbst weg.

Als Web-App auf dem Home-Bildschirm

Apple liefert Web Push nur an Seiten, die auf dem Home-Bildschirm liegen. Nexview bringt dafür jetzt ein Manifest und Symbole mit und lässt sich wie eine App ablegen, auch auf Android und am Rechner. Der Service Worker dahinter hat genau eine Aufgabe, die Meldung entgegenzunehmen; er speichert nichts zwischen.

Web Push braucht https. Im Heimnetz über http erklärt die Seite das, statt einen toten Knopf zu zeigen, und sie sagt an jedem Gerät, was noch fehlt: Home-Bildschirm, Erlaubnis oder https.

Der Betreiber sieht, wohin Nexview funkt

Unter Einstellungen → Kanäle stehen angemeldete Geräte neben den Home-Assistant-Anbindungen: wem sie gehören, welcher Browser, welcher Push-Dienst. Die Adresse des Abonnements selbst zeigt Nexview nie; sie ist ein Schlüssel zum Gerät. Eine Zeile lässt sich dort trennen.