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Dienste verbinden

Was Nexview mit wem redet

Nexview lädt nichts herunter und speichert keine Filme. Es spricht mit Programmen, die das können, und mit Diensten, die Bescheid sagen. Hier steht, was jeder davon braucht und was dabei erfahrungsgemäß klemmt.

Einer von zwei Wegen

Radarr und Sonarr

Adresse und API-Schlüssel, mehr nicht. Den Schlüssel findest du in Radarr beziehungsweise Sonarr unter Settings → General → API Key.

Nexview liest von dort die Wurzelordner und Qualitätsprofile und bietet genau die zur Auswahl an. Legst du in Radarr ein neues Profil an, steht es hier beim nächsten Aufruf.

Der häufigste Stolperstein: die Adresse. Läuft Nexview in einem Container, ist localhost der Container selbst, nicht dein Rechner. Dann gehört dort die Adresse im Netzwerk hin, oder der Dienstname, wenn beide im selben Docker-Netz liegen.

Optional lässt sich je eine zweite Instanz für 4K eintragen. Erst dann erscheint überhaupt irgendwo ein 4K-Schalter.

Der andere Weg

nexcrate

Statt Radarr und Sonarr eine einzige Verbindung, seit Nexview 1.0.0. Die Adresse trägst du ein, den Schlüssel musst du nicht abtippen: Nexview bittet nexcrate um einen, du bestätigst die Bitte in nexcrate, und Nexview holt ihn ab.

Danach liest Nexview die Fassungen aus nexcrate und prüft, ob diese nexcrate taugt. Was nicht passt, steht rot da und hält an, statt erst bei der ersten Anfrage aufzufallen. Welche Fassung jeder anfragen darf, stellst du auf derselben Seite ein.

Wurzelordner, Qualitätsprofile und Benennung gibt es hier nicht, sie gehören zu nexcrate. Und derselbe Stolperstein wie bei Radarr: localhost ist im Container der Container selbst. nexcrate lauscht auf Port 8390.

Läuft Nexview schon mit Radarr und Sonarr, stellt der Assistent unter Einstellungen, Dienste um. Wie das abläuft, steht auf der Seite nexcrate.

Optional

Medienserver

Nexview spricht mit Plex, Jellyfin und Emby, auch mit mehreren gleichzeitig. Ein verbundener Medienserver bringt drei Dinge: die Anmeldung mit dem Konto des Servers, den Hinweis in der Bibliothek für Titel, die nie über Radarr kamen, und den Gesehen-Stand.

Verbunden wird unterschiedlich. Bei Plex über dein Plex-Konto: anmelden, den eigenen Server aus der Liste wählen. Bei Jellyfin und Emby mit Adresse, Benutzername und Passwort des Servers, die kennen kein Vermittler-Verfahren.

Nexview speichert dabei die erste Adresse, unter der der Server tatsächlich antwortet, die lokale steht zwar vorn, ist aus einem Container heraus aber nicht immer erreichbar. Antwortet keine, wird trotzdem gespeichert und ein Hinweis angezeigt: Bei Plex funktioniert die Anmeldung weiter, weil sie über plex.tv läuft; nur der Bibliotheks-Abgleich braucht eine erreichbare Adresse.

Eine Merkliste gibt es nur bei Plex , Jellyfin und Emby haben schlicht keine. Ausführlich steht das alles auf der Medienserver-Seite.

Optional

Benachrichtigungen

Nach dem Assistenten, unter Einstellungen → Benachrichtigungen: ntfy, Gotify, Telegram, Discord, ein freier Webhook, Apprise oder E-Mail.

Beim Einrichten schickt Nexview eine Testnachricht mit einem vierstelligen Code, den du zurücktippen musst. Das ist keine Schikane: Ein „HTTP 200“ von einem Push-Dienst heißt nur angenommen, nie angekommen, ein falsches Thema oder eine App ohne Abonnement wird genauso freundlich quittiert.

Wie man daraus mehrere Postfächer mit unterschiedlichen Ereignissen baut, steht auf der Benachrichtigungsseite.

Wenn es hakt

Drei Dinge, die man zuerst prüft

Verbindung schlägt fehl. Fast immer die Adresse aus Sicht des Containers. Ein kurzer Test aus dem Container heraus klärt das schneller als jede Vermutung.

Keine Profile in der Auswahl. Dann antwortet Radarr zwar, aber der Schlüssel stimmt nicht, Radarr gibt bei falschem Schlüssel keine Fehlermeldung zurück, sondern eine leere Liste.

Einladungen kommen nicht an. Meist fehlt die öffentliche Adresse oder der Mailserver. Beides steht unter Einstellungen → Adresse und → SMTP-Einstellungen; das Protokoll zeigt, woran es scheiterte.