Was Nexview mit wem redet
Nexview lädt nichts herunter und speichert keine Filme. Es spricht mit Programmen, die das können — und mit Diensten, die Bescheid sagen. Hier steht, was jeder davon braucht und was dabei erfahrungsgemäß klemmt.
Radarr und Sonarr
Adresse und API-Schlüssel, mehr nicht. Den Schlüssel findest du in Radarr beziehungsweise Sonarr unter Settings → General → API Key.
Nexview liest von dort die Wurzelordner und Qualitätsprofile und bietet genau die zur Auswahl an. Legst du in Radarr ein neues Profil an, steht es hier beim nächsten Aufruf.
Der häufigste Stolperstein: die Adresse. Läuft Nexview in einem Container, ist localhost der Container selbst, nicht dein Rechner. Dann gehört dort die Adresse im Netzwerk hin — oder der Dienstname, wenn beide im selben Docker-Netz liegen.
Optional lässt sich je eine zweite Instanz für 4K eintragen. Erst dann erscheint überhaupt irgendwo ein 4K-Schalter.
Plex
Plex bringt drei Dinge: Anmeldung mit dem Plex-Konto, den Hinweis in der Bibliothek für Titel, die nie über Radarr kamen, und den Gesehen-Stand.
Verbunden wird über dein Plex-Konto: anmelden, den eigenen Server aus der Liste wählen. Nexview speichert dabei die erste Adresse, unter der der Server tatsächlich antwortet — die lokale steht zwar vorn, ist aus einem Container heraus aber nicht immer erreichbar.
Antwortet keine, wird trotzdem gespeichert und ein Hinweis angezeigt: Die Anmeldung funktioniert weiter, weil sie über Plex läuft; nur der Bibliotheks-Abgleich braucht eine erreichbare Adresse.
Ausführlich steht das auf der Plex-Seite.
Benachrichtigungen
Nach dem Assistenten, unter Einstellungen → Benachrichtigungen: ntfy, Gotify, Telegram oder E-Mail.
Beim Einrichten schickt Nexview eine Testnachricht mit einem vierstelligen Code, den du zurücktippen musst. Das ist keine Schikane: Ein „HTTP 200“ von einem Push-Dienst heißt nur angenommen, nie angekommen — ein falsches Thema oder eine App ohne Abonnement wird genauso freundlich quittiert.
Wie man daraus mehrere Postfächer mit unterschiedlichen Ereignissen baut, steht auf der Benachrichtigungsseite.
Drei Dinge, die man zuerst prüft
Verbindung schlägt fehl. Fast immer die Adresse aus Sicht des Containers. Ein kurzer Test aus dem Container heraus klärt das schneller als jede Vermutung.
Keine Profile in der Auswahl. Dann antwortet Radarr zwar, aber der Schlüssel stimmt nicht — Radarr gibt bei falschem Schlüssel keine Fehlermeldung zurück, sondern eine leere Liste.
Einladungen kommen nicht an. Meist fehlt die öffentliche Adresse oder der Mailserver. Beides steht unter Einstellungen → Adresse und → SMTP-Einstellungen; das Protokoll zeigt, woran es scheiterte.