Der Assistent führt durch den Rest
Beim ersten Aufruf legt Nexview mit dir ein Administrator-Konto an und fragt anschließend die Dienste ab. Sieben Schritte, von denen sich fünf überspringen lassen — was fehlt, trägst du später in den Einstellungen nach.
Konto und Profilbild
Benutzername, Anzeigename, E-Mail-Adresse, Passwort. Der Benutzername lässt sich später nicht mehr ändern — er ist die Kennung, mit der du dich anmeldest. Der Anzeigename schon; er ist das, was andere in Anfragen und Freigaben sehen.
Die Adresse gilt danach noch nicht als bestätigt — auch beim ersten Konto nicht. Nexview verschickt die Bestätigung, sobald ein Mailserver eingerichtet ist. Das wirkt kleinlich, hat aber einen Grund: Eine ungeprüft übernommene Adresse mit Tippfehler fiele erst auf, wenn man sich damit ausgesperrt hat.
Das Profilbild ist der einzige Schritt, den man wirklich getrost überspringen kann.
Der TMDB-Schlüssel
TMDB liefert alles, was man sieht: Titel, Poster, Beschreibungen, Besetzungen, Termine. Der Schlüssel ist kostenlos — ein Konto auf themoviedb.org anlegen, unter Einstellungen → API einen Schlüssel erzeugen, fertig.
Ohne ihn läuft Nexview im Demo-Modus mit erfundenen Titeln. Zum Anschauen reicht das; zum Anfragen nicht, weil es die Titel gar nicht gibt.
Der Schlüssel wird beim Eintragen geprüft — du erfährst sofort, ob er funktioniert, statt es später an leeren Seiten zu merken.
Die öffentliche Adresse
Unter welcher Adresse ist Nexview erreichbar? Diese Angabe steckt später in jeder Einladung und in jedem Verweis aus einer Benachrichtigung.
Sie wird geprüft, bevor es weitergeht. Das ist Absicht: Eine falsche Adresse fällt sonst erst auf, wenn die erste Einladung ins Leere führt.
Läuft Nexview hinter einem Reverse-Proxy, gehört hier die Adresse hin, die deine Leute im Browser eingeben — nicht die des Containers.
Ein Mailserver gehört dazu
Ohne Mailserver lässt sich niemand einladen, kein Passwort zurücksetzen — und deine eigene Adresse bleibt unbestätigt. Das ist der Haken: Die Anmeldung mit Passwort verlangt eine bestätigte Adresse. Solange du in der Sitzung des Assistenten bist, merkst du davon nichts; beim nächsten Anmelden schon.
Nötig sind Server, Port, Verschlüsselung und die Absenderadresse. Auch hier gilt: Der Weiter-Knopf wird erst nach einem erfolgreichen Verbindungstest frei.
Für den Hausgebrauch reicht meist die Adresse des eigenen Anbieters.
Mit Plex geht es auch ohne. Wer einen Plex-Server verbindet, braucht keinen Mailserver: Das Verknüpfen bestätigt deine Adresse gleich mit — der Anbieter hat sie ja geprüft. Alle anderen melden sich danach mit ihrem eigenen Plex-Konto an, und Nexview legt ihre Konten dabei selbst an. Einladungen braucht es dann gar nicht.
Die Reihenfolge zählt. Verbinde Plex, bevor du dich abmeldest. Ohne Mailserver und ohne Plex-Verknüpfung sperrt dich die nächste Anmeldung aus: Die Passwort-Anmeldung verlangt eine bestätigte Adresse, und ohne Anmeldung kommst du nicht in die Einstellungen, um Plex zu verbinden.
Radarr, Sonarr — und der Rest später
Die restlichen Schritte fragen Radarr und Sonarr ab. Beide lassen sich überspringen; Nexview läuft dann als reiner Katalog, in dem man nichts anfragen kann.
Wie man sie verbindet — und was dabei erfahrungsgemäß klemmt — steht auf der Seite Dienste verbinden. Dort geht es auch um Plex und die Benachrichtigungsdienste, nach denen der Assistent gar nicht fragt.